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Daimler schickt wegen Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit

Auswirkungen der Corona-Krise  

Daimler schickt zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit

26.03.2020, 13:30 Uhr | top, dpa, rtr, AFP

Daimler schickt wegen Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit. Schichtwechsel im Mercedes-Werk Stuttgart: Der Autobauer Daimler kündigt Kurzarbeit ab 6. April an. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)

Schichtwechsel im Mercedes-Werk Stuttgart: Der Autobauer Daimler kündigt Kurzarbeit ab 6. April an. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

Der Autobauer Daimler beantragt wegen der massiven Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie Kurzarbeit. Die Maßnahme solle zunächst vom 6. bis zum 17. April gelten. Wie geht es weiter im Betrieb?

Der Autobauer Daimler hat für einen Großteil seiner Mitarbeiter wegen der Corona-Krise Kurzarbeit beantragt. Das hätten Vorstand und Gesamtbetriebsrat des Unternehmens beschlossen, teilte Daimler am Donnerstag in Stuttgart mit. Die Kurzarbeit solle ab dem 6. April in Kraft treten und vorerst bis zum 17. April befristet sein. Das Unternehmen reagiert damit auf die gesunkene Nachfrage.

Betroffen von der Maßnahme sind demnach ein Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche, sowohl Pkw-, Transporter- als auch Nutzfahrzeug-Werke in Deutschland. Notwendige Grundfunktionen sowie Zukunftsthemen und strategische Projekte seien ausgenommen. 

Alles, was Sie über Kurzarbeitergeld wissen müssen, lesen Sie hier.

Ein Großteil der Produktion bei Daimler steht derzeit schon still, die Mitarbeiter bauen aktuell Urlaub und ihre Arbeitszeitkonten ab. Die Kurzarbeit beginnt dann im Anschluss an diese zunächst auf zwei Wochen festgelegte erste Phase. Wie genau sie an den Standorten umgesetzt wird, solle jeweils einzeln mit dem Betriebsrat geregelt werden. 

Großteil der Mitarbeiter betroffen

Wie viele Mitarbeiter in Zeitarbeit gehen, ist bislang unklar, sagte eine Unternehmenssprecherin. Bereits jetzt sei aber klar, dass ein Großteil der rund 170.000 Mitarbeiter in Deutschland davon betroffen sein werde.

Der Betriebsrat unterstützt den Antrag auf Kurzarbeit, fordert vom Management aber in Einzelbereichen ein Umsteuern. Der Betriebsrat fordert mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung der Zell-Technologie. "Wir dürfen uns da nicht abhängig machen von Dritten, die die Technik beherrschen und über uns entscheiden", betonte der stellvertretende Gesamtbetriebsrats-Chef Ergun Lümali.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters und AFP

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