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Corona-Krise: Adidas zahlt privaten Vermietern von Filialen weiter Miete

Stundungen in der Corona-Krise  

Adidas zahlt privaten Vermietern von Filialen weiter Miete

29.03.2020, 17:39 Uhr | dpa

Corona-Krise: Adidas zahlt privaten Vermietern von Filialen weiter Miete. Eine Filiale des Sportartikelkonzerns Adidas in Frankfurt am Main: Das Unternehmen will privaten Vermietern weiter die Miete für Filialen überweisen.  (Quelle: imago images)

Eine Filiale des Sportartikelkonzerns Adidas in Frankfurt am Main: Das Unternehmen will privaten Vermietern weiter die Miete für Filialen überweisen. (Quelle: imago images)

H&M, Deichmann, Adidas: Mehrere Großunternehmen hatten angekündigt, in der Corona-Krise auf Mietstundungen zurückzugreifen. Nach massiver Kritik an dem Vorgehen reagiert der Sportartikelkonzern. 

Der Sportartikelkonzern Adidas zahlt zumindest privaten Vermietern seiner Filialen ungeachtet der Schließungen in der Corona-Krise unverändert die Miete. "Wir haben sie ausgenommen, sie werden ihre April-Miete wie gewohnt erhalten", sagte Unternehmenschef Kasper Rorsted der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Die meisten eigenen Geschäfte würden aber von großen Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds angemietet. Diese hätten für die Maßnahme, die Mietzahlungen vorläufig einzustellen, "überwiegend Verständnis gezeigt".

Rorsted reagierte damit auf die scharfe Kritik aus der Politik am Vorgehen des Sportartikelherstellers. Nach seinen Angaben kann der Konzern derzeit weltweit nur in drei Ländern normal seinem Geschäft nachgehen: "Damit wurde auf einen Schlag fast unser gesamter Vertrieb eingestellt; wir erwirtschaften, wenn man den Onlinehandel abzieht, normalerweise 60 Prozent unseres Umsatzes in diesen Märkten, der ist einfach weg."

Rorsted kündigte an, dass Adidas diese Woche Kurzarbeit für Produktion, Lager sowie Mitarbeiter in den selbst betriebenen Läden beantragen werde. Für den Fall wochenlanger Einschränkungen sagte der Unternehmenschef: "Das wird zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen führen, deutlich schlimmer als in der Finanzkrise 2008/2009."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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