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Coronavirus-Krise: Billigairline Easyjet stellt den Flugbetrieb komplett ein

Britischer Billigflieger  

Easyjet stellt wegen Corona-Krise Flugbetrieb komplett ein

30.03.2020, 12:20 Uhr | rtr

Coronavirus-Krise: Billigairline Easyjet stellt den Flugbetrieb komplett ein. Easyjet-Flugzeuge am Flughafen Berlin-Tegel: Die britische Fluggesellschaft lässt wegen der Corona-Pandemie ihre gesamte Flotte am Boden. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Easyjet-Flugzeuge am Flughafen Berlin-Tegel: Die britische Fluggesellschaft lässt wegen der Corona-Pandemie ihre gesamte Flotte am Boden. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Die britische Fluggesellschaft Easyjet fliegt nicht mehr. Grund sind die Reisebeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch die Lufthansa hat den Flugbetrieb stark zurückgefahren.

Der britische Billigflieger Easyjet hat wegen der Reisebeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus den Flugbetrieb eingestellt. Derzeit sei unklar, wann die über 300 Maschinen wieder abheben können, teilte Easyjet am Montag mit. 

Um die Auswirkungen auf die Bilanz möglichst gering zu halten, würden Kosten reduziert. Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Art Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 1. April für zwei Monate gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 Prozent ihres Durchschnittslohns.

"Wir befinden uns in laufenden Gesprächen mit Liquiditätsanbietern, die um unsere starke Bilanz und unser Geschäftsmodell wissen", betonte Easyjet. Man werde die Situation aufgrund der Regelungen sowie der Kundennachfrage fortlaufend prüfen und die Märkte informieren, sobald man einen besseren Überblick habe.

Auch Lufthansa hat Flugbetrieb fast vollständig eingestellt

"Wir arbeiten unermüdlich daran, dass Easyjet weiterhin gut aufgestellt ist, um die Herausforderungen des Coronavirus zu meistern", fügte Konzernchef Johan Lundgren hinzu. Einreisebeschränkungen von Ländern in der ganzen Welt und sinkende Nachfrage treiben Airlines dazu, den Flugbetrieb drastisch zurückzufahren. 

So hat etwa auch die Lufthansa wegen der Coronakrise ihren Flugbetrieb laut Konzernchef Carsten Spohr auf weniger als fünf Prozent reduziert. Etwa 700 der rund 760 Lufthansa-Maschinen sind am Boden. 31.000 Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa gehen bis Ende August in Kurzarbeit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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