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Corona-Krise: Verbraucherpreise in der Eurozone steigen deutlich langsamer

Lebensmittel teurer, Heizöl billiger  

Verbraucherpreise steigen deutlich langsamer

31.03.2020, 11:51 Uhr | dpa, AFP

Corona-Krise: Verbraucherpreise in der Eurozone steigen deutlich langsamer. Einkaufen in der Corona-Krise: Die höhere Nachfrage und Hamsterkäufe lassen die Lebensmittel-Preise steigen.  (Quelle: imago images/ Sabine Gudath)

Einkaufen in der Corona-Krise: Die höhere Nachfrage und Hamsterkäufe lassen die Lebensmittel-Preise steigen. (Quelle: Sabine Gudath/imago images)

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die Verbraucherpreise: Die Inflation im Euro-Raum sinkt überraschend weit unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Besonders starkt fällt der Heizölpreis. Was gilt für Lebensmittel?

Wegen rückläufiger Energiekosten sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im März deutlich langsamer gestiegen. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, lag die Inflationsrate in der Währungsunion aus 19 Staaten nach einer ersten Schätzung bei nur 0,7 Prozent. Im Februar waren es noch 1,2 Prozent gewesen.

Zwar verteuerten sich Lebensmittel, Alkohol und Tabak mit 2,4 Prozent sogar mehr als im Vormonat (2,1 Prozent). Die Energiepreise, die im Februar um 0,3 Prozent gesunken waren, reduzierten sich im März jedoch stark um 4,3 Prozent. Die Preise am Weltmarkt für Öl sinken seit einigen Wochen infolge der Coronavirus-Krise massiv. Wegen der von den Regierungen eingeführten Einschränkungen hat sich die Nachfrage drastisch reduziert.

Die Preise für Dienstleistungen stiegen mit 1,3 Prozent etwas weniger stark als im Vormonat. Bei Industriegütern gab es keine Veränderung. Die Europäische Zentralbank strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Inflation in Deutschland sinkt in der Corona-Krise 

Die Inflation in Deutschland ist angesichts gesunkener Energiepreise in der Coronakrise auf dem Rückzug. Im März stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch um 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden anhand erster Daten mitteilte. Im Januar und Februar hatte es jeweils einen Zuwachs um 1,7 Prozent gegeben.

Haushaltsenergie und Kraftstoffe wurden binnen Jahresfrist um 0,9 Prozent billiger. Für Nahrungsmittel mussten Verbraucher hingegen 3,7 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Hamsterkäufe hatte es unter anderem bei Desinfektionsmitteln, Toilettenpapier aber auch bei haltbaren Lebensmitteln gegeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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