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Corona-Krise: Bis zu 200.000 neue Arbeitslose im April erwartet

Wegen Corona-Krise  

Bis zu 200.000 neue Arbeitslose im April erwartet

31.03.2020, 16:42 Uhr | top, dpa

Corona-Krise: Bis zu 200.000 neue Arbeitslose im April erwartet . BA-Chef Detlef Scheele: Vor allem in der Gastronomie und im Tourismus wird ein starker Anstieg der Zahlen erwartet.  (Quelle: dpa/Daniel Karmann)

BA-Chef Detlef Scheele: Vor allem in der Gastronomie und im Tourismus wird ein starker Anstieg der Zahlen erwartet. (Quelle: Daniel Karmann/dpa)

Das Coronavirus hat drastische Folgen für den Arbeitsmarkt: Die Bundesagentur erwartet bis zu 200.000 neue Arbeitslose im April. Welche Branchen sind besonders betroffen?

Die Bundesagentur für Arbeit geht wegen der Corona-Krise von einem kurzfristigen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen um 150.000 bis 200.000 aus. Das sagte der Vorstandsvorsitzende, Detlef Scheele, am Dienstag in Berlin. Zuwächse seien auch bei der Grundsicherung zu erwarten, für deren Zugang ab Mittwoch Erleichterungen gelten sollen.

Der nächste Stichtag für die Zählung steht am 12. April an, valide Zahlen gibt es bisher nicht. In die März-Statistik, für die der Stichtag der 12. März war, hatte die Corona-Krise noch keinen Eingang gefunden.


Es sei derzeit zu erkennen, dass Arbeitslosigkeit vor allem in der Gastronomie und im Tourismus unausweichbar sei. Dort verfügten viele Betriebe nicht über ausreichende Rücklagen, um ihre Leute halten zu können.

Rund eine halbe Million Betriebe in Kurzarbeit 

Als Folge des Coronavirus hat in Deutschland jeder fünfte Betrieb Kurzarbeit angekündigt. Bundesweit haben nach Angaben der BA rund 470.000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angemeldet. Mit der Anzeige von Kurzarbeit starten die Betriebe das formale Verfahren, damit Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. "Dadurch behalten Millionen von Beschäftigten ihren Job", sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Die Anzeigen kämen aus nahezu allen Branchen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Heil sagte in Berlin, sehr viele kämen aus dem Gastgewerbe und Handel. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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