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Wegen Coronavirus: Hamsterkäufe treiben Umsätze im Einzelhandel in die Höhe

Wegen Corona-Krise  

Erste Hamsterkäufe treiben Umsätze im Einzelhandel

01.04.2020, 12:22 Uhr | dpa, rtr

Wegen Coronavirus: Hamsterkäufe treiben Umsätze im Einzelhandel in die Höhe. Vorbereitung auf die Kunden: Die Nachfrage bei Einzelhändlern hat mit der Corona-Krise deutlich zugenommen.  (Quelle: dpa/Robert Michael)

Vorbereitung auf die Kunden: Die Nachfrage bei Einzelhändlern hat mit der Corona-Krise deutlich zugenommen. (Quelle: Robert Michael/dpa)

Hamsterkäufe und eine kräftige Nachfrage haben Deutschlands Einzelhändlern im Februar ein starkes Umsatzplus beschert. Besonders Lebensmittel, Getränke und Medikamente waren gefragt.

Eine starke Nachfrage nach Waren des täglichen Bedarfs hat den deutschen Einzelhändlern zu Beginn der Corona-Krise einen Umsatzsprung beschert. Ihre Einnahmen wuchsen im Februar um 7,7 Prozent zum Vorjahresmonat und damit so kräftig wie seit knapp anderthalb Jahren nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.

"Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren zeigt sich die erhöhte Nachfrage besonders", erklärten die Statistiker. Die Branche setzte 10,6 Prozent mehr um als im Februar 2019. Dabei kamen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte sogar auf ein Wachstum von 11,1 Prozent, während der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln 6,6 Prozent mehr in den Kassen zählte. Die genannten Veränderungsraten seien "deutlich höher" als in den vergangenen fünf Jahren, betonte das Statistikamt.

Nachfrage bei Apotheken steigt

Vergleichsweise deutlich machte sich die aufziehende Krisensituation in den Umsätzen von Apotheken sowie im Einzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten bemerkbar: Hier errechneten die Wiesbadener Statistiker einen Anstieg um real 6,6 Prozent und nominal 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Auch der Internet- und Versandhandel brummte und steigerte seinen Umsatz um elf Prozent. Ein Wachstum in dieser Höhe sei allerdings "nicht ungewöhnlich und somit nicht eindeutig auf einen Sondereinfluss der Corona-Pandemie zurückzuführen", so das Bundesamt. 

Für zusätzlichen Schwung sorgte, dass der Februar in diesem Jahr mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr hatte. Preis- und saisonbereinigt (real) gab es ein Plus von 1,2 Prozent zum Vormonat. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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