Sie sind hier: Home > Finanzen > Corona-Krise >

Coronavirus-Krise: Trump-Konzern will seine Schulden erst später zahlen

Bericht der "New York Times"  

Trump-Konzern will seine Schulden erst später zahlen

03.04.2020, 16:04 Uhr | mak, AFP

Coronavirus-Krise: Trump-Konzern will seine Schulden erst später zahlen. US-Präsident Donald Trump: Sein Geschäftsimperium will einem Bericht zufolge Kredite erst später zurückzahlen. (Quelle: AP/dpa/Alex Brandon)

US-Präsident Donald Trump: Sein Geschäftsimperium will einem Bericht zufolge Kredite erst später zurückzahlen. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa)

Die Corona-Krise hat die US-Wirtschaft voll erreicht. Auch das Geschäftsimperium von Präsident Trump leidet darunter. Jetzt will die Holding offenbar die Kredit-Rückzahlung bei der Deutschen Bank aufschieben.

Die Familienholding von US-Präsident Donald Trump will wegen der Corona-Krise laut einem Bericht einen Aufschub von Kreditzahlungen erreichen. Die Trump Organization, in der Trumps Geschäftsimperium gebündelt ist, habe die Deutsche Bank Ende März kontaktiert, um über eine verlängerte Frist für fällige Raten zu verhandeln, meldete die "New York Times" am Donnerstag. Die Deutsche Bank wollte den Bericht auf t-online.de-Anfrage nicht kommentieren.

"In diesen Tagen arbeiten alle zusammen. Mieter mit Vermietern, Vermieter mit Banken", erklärte Trumps Sohn Eric auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. "Die ganze Welt arbeitet zusammen im Kampf gegen diese Pandemie."

Die Trump Organization, die seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten von dessen Söhnen Eric und Donald Jr. geleitet wird, schuldet der Deutschen Bank laut "New York Times" noch hunderte Millionen Dollar.

Deutsche Bank lieh Trump rund zwei Milliarden Dollar

Das größte deutsche Finanzinstitut hat den Trump-Konzernen seit 1998 etwa zwei Milliarden US-Dollar geliehen; als Trump US-Präsident geworden ist, schuldete er der Bank noch rund 350 Millionen Dollar, wie es in dem Bericht der "New York Times" heißt.

Die Coronavirus-Krise beschert auch dem Hotelimperium der Trump-Familie herbe Einbußen. Wegen der Pandemie ist der Betrieb in einer Reihe von Trump-Anlagen gestoppt oder zumindest stark eingeschränkt worden.

Wegen der Corona-Krise bat die Trump Organization laut "New York Times" auch die Behörden in Palm Beach County im US-Bundesstaat Florida, die Pachtzahlungen für das Gelände des Trump International Golf Clubs aussetzen zu können. Bei den Verhandlungen konnte der Konzern demnach aber bislang keine Zugeständnisse erreichen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP
  • The New York Times
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal