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Paketmengen inzwischen auf "Vorweihnachtsniveau"

Wegen Corona-Krise  

Paketmengen inzwischen auf "Vorweihnachtsniveau"

03.04.2020, 17:15 Uhr | dpa

. Ein DHL-Paketbote: Die Paketmengen sind in der Corona-Krise stark gestiegen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Ein DHL-Paketbote: Die Paketmengen sind in der Corona-Krise stark gestiegen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Die Geschäfte sind zu, die Online-Shops noch offen: Viele Menschen bestellen deshalb im Internet. Bei DHL steigt deshalb die Zahl der verschickten Pakete.

Der Paket-Dienstleister DHL meldet nach einigen Wochen Corona-Krise mittlerweile steigende Paketzahlen. Zu Beginn der Einschränkungen hatte sich zunächst kein nennenswerter Effekt bemerkbar gemacht. Man sehe nun "eine täglich steigende Zahl von Sendungen, deren Menge mittlerweile sehr spürbar über der des Vorjahres zu dieser Zeit liegt", sagte ein Post-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Über Ostern werde die Menge voraussichtlich weiter steigen.

"Der sehr plötzliche Anstieg auf nunmehr schon Vorweihnachtsniveau pro Tag in unserem Netzwerk zeigt uns, dass gerade auch kleine Händler verstärkt auf DHL setzen, um ihre Waren auch bei Schließung der Ladenlokale an den Konsumenten zu bringen", sagte Post-&-Paket-Vorstand Tobias Meyer.

Briefträger sollen als Paketboten einspringen

Es könne dadurch auch vereinzelt zu Verzögerungen kommen, etwa bei Abholungen. Man sei aber dabei, Kollegen aus derzeit weniger gefragten Bereichen – etwa dem Brief- oder dem Landfrachtgeschäft – vermehrt für Pakete einzusetzen.

Bei UPS zeigt sich kein solcher Effekt, da besonders die Geschäftskunden für den Dienstleister wichtig sind, etwa große Automobilhersteller. Genaue Zahlen zu Paketmengen will UPS Ende des Monats mit den Quartalszahlen bekanntgeben.

Bei DPD ist das Paketvolumen insgesamt "stabil", wie ein Sprecher erklärte. Pakete von Geschäftskunden gebe es weniger, dafür steige aber die Menge der Sendungen an Privatkunden deutlich. Ähnlich sieht es bei Hermes aus. Man beobachte eine Zunahme bei Spielzeug- und Elektronik-Sendungen – andere seien hingegen eher rückläufig, sagte eine Sprecherin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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