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Coronavirus-Krise: Onlinehandel leidet massiv unter der Pandemie

Verkäufe eingebrochen  

Onlinehandel leidet massiv unter Corona-Krise

06.04.2020, 14:32 Uhr | dpa

Coronavirus-Krise: Onlinehandel leidet massiv unter der Pandemie. Ein DHL-Transporter: Der Onlinehandel ist wegen der Corona-Krise ebenfalls eingebrochen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Ein DHL-Transporter: Der Onlinehandel ist wegen der Corona-Krise ebenfalls eingebrochen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Von wegen Gewinner der Krise: Die Nachfrage im Onlinehandel ist stark zurückgegangen, die Umsätze sind eingebrochen. Doch es gibt auch Teile der Branche, die von der Krise profitieren.

Auch ein Großteil der Onlinehändler leidet massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insgesamt lagen die E-Commerce-Umsätze im März um fast 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH) am Montag mitteilte.

"E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus", sagte BEVH-Präsident Gero Furchheim. Die Behauptung, der Onlinehandel werde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, sei "schlicht falsch".

Im Online-Bekleidungsgeschäft brachen Umsätze stark ein

Drastische Umsatzeinbrüche gab es nach der Umfrage des Verbandes im März vor allem im Onlinehandel mit Mode, Schuhen, Elektronikartikeln, Computern und Büchern. "Einzig die Kategorien, die auch im Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen: Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do-it-yourself- beziehungsweise Baumarktsortimente", berichtete der Verband.

Im Bekleidungssegment brachen die Umsätze um mehr als 35 Prozent ein. Bei Unterhaltungselektronik lag das Minus bei über 20 Prozent. Computer und Zubehör verzeichneten trotz der Ausgaben für Homeoffice-Lösungen einen Rückgang von gut 22 Prozent.

Dramatische Verluste erlitten die Dienstleistungen im E-Commerce, die insbesondere von Onlinebuchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Flugtickets geprägt sind. Sie stürzten im März um mehr als 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.

Diese Onlinehändler profitieren dennoch 

Dagegen stieg die Nachfrage nach Medikamenten im Internet im März um mehr als 88 Prozent und die Bestellungen von Lebensmitteln erhöhten sich um gut 55 Prozent. Bei Drogeriewaren lag das Plus bei knapp 30 Prozent.

Doch gibt es für die von der Corona-Pandemie gebeutelten Onlinehändler möglicherweise einen Hoffnungsschimmer. In den letzten Märztagen, die bei der Befragung nicht mehr erfasst werden konnten, habe sich eine Belebung der Nachfrage im Onlinehandel gezeigt, berichtete der BEVH.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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