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Metro will Großmärkte in Corona-Krise für alle Verbraucher öffnen

Corona-Krise  

Metro will Großmärkte für sämtliche Verbraucher öffnen

06.04.2020, 16:08 Uhr | dpa

Metro will Großmärkte in Corona-Krise für alle Verbraucher öffnen. Großhändler: In Mecklenburg-Vorpommern haben die Metro-Märkte bereits für alle Verbraucher geöffnet. (Quelle: dpa)

Großhändler: In Mecklenburg-Vorpommern haben die Metro-Märkte bereits für alle Verbraucher geöffnet. (Quelle: dpa)

Wer hinein will, braucht eigentlich eine spezielle Kundenkarte. In der Corona-Krise aber will die Großhandelskette Metro ihre Türen gern für alle öffnen. Die Sache hat aber einen Haken.

Angesichts der Corona-Pandemie würde die Großhandelskette Metro gerne alle ihre 103 Großmärkte in Deutschland auch für Endverbraucher öffnen. Das Unternehmen könne damit einen Beitrag leisten, den erhöhten Bedarf an Grund- und Nahversorgungsangeboten bei den Verbrauchern in der Corona-Krise zu decken.

Das sagte ein Unternehmenssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Voraussetzung für einen solchen Schritt sei allerdings, dass die Bundesländer grünes Licht dafür geben.

Vorreiter ist Mecklenburg-Vorpommern. Dort stimmte das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung bereits vor einigen Tagen einer entsprechenden Nutzungsänderung zu.

Kapazitäten sind vorhanden

Seit Montag können deshalb in den fünf Metro-Märkten in Wolgast, Greifswald, Wismar, Neustrelitz und Waren nicht mehr nur gewerbliche Kunden wie Gastronomen, Hoteliers oder Kiosk-Betreiber einkaufen, sondern auch alle anderen Verbraucher. Befristet ist diese Genehmigung vorerst bis zum 19. April.

"Wir würden diesen Schritt gerne auch bundesweit tun", sagte ein Metro-Sprecher. Allerdings müssten die einzelnen Bundesländer dazu die Voraussetzungen schaffen. Der Deutschland-Chef der Metro, Frank Jäniche, betonte, Kapazitäten dafür gebe es bei dem Großhändler aktuell durchaus. Schließlich macht er normalerweise einen großen Teil seiner Umsätze mit Gastronomiebetreibern, die ihre Geschäfte wegen der Pandemie schließen mussten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenangeur dpa

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