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Corona-Krise: BMW kündigt Produktion von Atemschutzmasken an

Autobauer in Corona-Krise  

BMW kündigt Produktion von Atemschutzmasken an

08.04.2020, 11:33 Uhr | mak, rtr, dpa-AFX

Corona-Krise: BMW kündigt Produktion von Atemschutzmasken an. BMW-Werk in Dingolfing: Die Autoproduktion steht momentan still. Bald will der Konzern aber Atemschutzmasken fertigen. (Quelle: dpa/Armin Weigel)

BMW-Werk in Dingolfing: Die Autoproduktion steht momentan still. Bald will der Konzern aber Atemschutzmasken fertigen. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

BMW baut momentan keine Autos mehr, die Produktion steht wegen Corona still. Jetzt hat der Vorstandschef angekündigt, hunderttausende Masken produzieren zu wollen – am Tag.

Der Autobauer BMW steigt in die Fertigung von Atemschutzmasken ein. "Damit gehen wir die globalen Engpässe aktiv an", sagte Vorstandschef Oliver Zipse am Mittwoch in München. "Aktuell sind bereits Produktionsanlagen auf dem Weg zu uns." Um eigene Mitarbeiter und die Allgemeinheit vor dem Coronavirus zu schützen, könne BMW bald mehrere hunderttausend Masken am Tag produzieren.

BMW hat ähnlich wie andere Konzerne bereits 100.000 FFP2-Atemschutzmasken aus eigenen Vorräten an den Staat geliefert und ergänzte diese Spende am Mittwoch um weitere 50.000 Masken und eine Million medizinische Handschuhe. In den kommenden beiden Wochen soll eine weitere Million Atemschutzmasken hinzukommen.

BMW stellt Behörden Autos zur Verfügung

"Als Unternehmen übernehmen wir weltweit Verantwortung. Besonders gilt das für unseren Heimatstandort Bayern", sagte Zipse. Daher stelle der Konzern Behörden und Hilfsorganisationen mehrere hundert Autos für den Kampf gegen die Pandemie zur Verfügung.

Der Konzern hat wie Volkswagen, Daimler und weitere Autobauer infolge der Coronavirus-Pandemie seine Produktion in etlichen Werken gestoppt. "Wir bereiten uns derzeit in Koordination mit unseren Lieferanten darauf vor, den Geschäftsbetrieb sukzessive wieder hochzufahren, sobald die Situation es zulässt", sagte Zipse.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

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