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Daimler verkauft deutlich weniger Autos wegen Corona-Krise

Wegen Corona-Krise  

Daimler verkauft deutlich weniger Autos

08.04.2020, 15:06 Uhr | mak, dpa

Daimler verkauft deutlich weniger Autos wegen Corona-Krise. Mercedes-Autohaus in Stuttgart: Der Autoverkauf bei Daimler ist stark zurückgegangen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Mercedes-Autohaus in Stuttgart: Der Autoverkauf bei Daimler ist stark zurückgegangen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Neben BMW ist auch der Autoverkauf bei Daimler massiv eingebrochen. Alle Marken des Konzerns litten unter der Corona-Krise. In China, wo das Virus ausgebrochen war, laufen die Geschäfte wieder an.

Die Coronavirus-Krise hat auch bei Daimler für einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen gesorgt. Im ersten Quartal setzte der Konzern weltweit rund 477.400 Autos der Kernmarke Mercedes-Benz ab, das waren knapp 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Daimler am Mittwoch mitteilte. 

Im gleichen Maße gingen die Verkaufszahlen bei den Vans zurück. Der Absatz der Kleinwagenmarke Smart brach sogar um mehr als 78 Prozent ein, was Daimler zusätzlich auf die Umstellung auf ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge und das Auslaufen der Vorgängermodelle zurückführte.

Kurzarbeit bleibt bis Ende April bestehen

Die Produktion bei Daimler steht derweil zu weiten Teilen still, viele Mitarbeiter sind in Kurzarbeit – und werden es noch bleiben. Der Konzern plant noch bis Ende April mit Kurzarbeit. Das kündigte Finanzchef Harald Wilhelm am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Investoren an. Bislang war Kurzarbeit bis zum 17. April angekündigt.

Auch der Konkurrent BMW hat im ersten Quartal deutlich weniger Autos verkauft. So ging der Absatz insgesamt um mehr als 20 Prozent zurück. In China, wo das Virus ausbrach, wurden mehr als 30 Prozent weniger Autos verkauft.

China-Geschäft stimmt Daimler zuversichtlich

Bei Daimler sieht das ähnlich aus: In China, einem wichtigen Markt für Mercedes-Benz, sind die Verkäufe um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Inzwischen laufe das Geschäft dort schon wieder gut an, sagte Daimler-Vertriebschefin Britta Seeger.


"Das stimmt uns zuversichtlich." In Europa, wo die Welle später einsetzte, lag der Absatz im ersten Quartal aber auch schon um knapp 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den USA waren es hingegen erst knapp fünf Prozent.

Insgesamt verkaufte Daimler im ersten Quartal 547.829 Pkw und Vans. Ein Vergleich zum Vorjahresquartal ist wegen der Umstrukturierung der Geschäftsfelder im vergangenen Jahr aber nicht möglich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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