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Welthandel könnte wegen Corona um ein Drittel zurückgehen

Produktion steht still  

Welthandel könnte wegen Corona um ein Drittel zurückgehen

08.04.2020, 15:19 Uhr | dpa-AFX

Welthandel könnte wegen Corona um ein Drittel zurückgehen. Containerschiff am Hamburger Hafen: Der Welthandel könnte 2020 massiv zurückgehen. (Quelle: imago images/Winfried Rothermel)

Containerschiff am Hamburger Hafen: Der Welthandel könnte 2020 massiv zurückgehen. (Quelle: Winfried Rothermel/imago images)

Viele Ländergrenzen sind zurzeit dicht, zahlreiche Produktionsbetriebe stehen still. Das spürt auch der internationale Handel: Die Welthandelsorganisation befürchtet einen Rückgang von mehr als 30 Prozent.

Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnet in diesem Jahr mit einem Absturz des Welthandels infolge der Corona-Krise um 13 bis 32 Prozent. Dies sei die Spanne zwischen einem optimistischen und einem pessimistischen Szenario, teilte die WTO am Mittwoch in Genf mit. "Der unvermeidliche Rückgang bei Handel und Produktion wird schmerzhafte Konsequenzen für Haushalte und Unternehmen haben, ganz abgesehen von dem menschlichen Leid, das diese Krankheit verursacht", sagte WTO-Chef Roberto Azevedo.

Entscheidend sei es auch, bereits jetzt die wirtschaftspolitisch richtigen Weichen zu stellen. Im Idealfall sei eine schnelle und kräftige Erholung möglich. "Und wenn die Länder kooperieren, werden wir eine schnellere Erholung erleben, als wenn jedes Land für sich alleine agiert."

2021 könnte Wirtschaft um mehr als 20 Prozent wachsen

Das optimistische Szenario gehe davon aus, dass sich die Wirtschaft nach einem Einbruch bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder erhole, so die WTO. Ein Aufschwung sei umso wahrscheinlicher, je mehr Unternehmer und Verbraucher die Krise als genauso heftigen wie einmaligen Schock ansehen würden. Auf dieser Grundlage würden Investitionen und Konsumausgaben schnell wieder anziehen, sagte Azevedo.

Sollte die Pandemie im laufenden Jahr unter Kontrolle gebracht werden, sei 2021 in den meisten Regionen mit mehr als 20 Prozent Wachstum zu rechnen. Allerdings seien die Unwägbarkeiten generell gewaltig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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