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Finanzexperte Carsten Roemheld: "Vermögen werden in der Krise gegründet"

INTERVIEWGeldanlage-Experte  

"Selbst wer nervös ist, sollte nicht in Panik verfallen"

11.04.2020, 14:16 Uhr
Finanzexperte Carsten Roemheld: "Vermögen werden in der Krise gegründet". Die Corona-Pandemie hat zu deutlichen Kursverlusten an den Börsen geführt. (Quelle: dpa/tmn/Arne Dedert)

Die Corona-Pandemie hat zu deutlichen Kursverlusten an den Börsen geführt. (Quelle: Arne Dedert/dpa/tmn)

Wie sollten sich Anleger in der Corona-Krise verhalten? Fallen die Aktienkurse noch weiter? Und lohnt sich der Börseneinstieg jetzt schon? Geldexperte Carsten Roemheld gibt Antworten.

Wegen der Corona-Krise herrschte an den Finanzmärkte zuletzt Panik. Binnen weniger Wochen sind die Kurse an den Börsen um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Viele Anleger sind deshalb verunsichert – und fragen sich, ob sie nun schnell all ihre Aktien verkaufen sollten.

Umgekehrt bieten die jüngsten Kursstürze für viele Menschen, die noch keine Aktien besitzen, die einmalige Chance, um günstig mit einem Investment an der Börse einzusteigen. Doch wann ist dafür der richtige Zeitpunkt? Und was ist eigentlich mit der altbewährten Krisenwährung Gold?

t-online.de hat darüber mit Carsten Roemheld vom Vermögensverwalter Fidelity International gesprochen. Er ist Experte und Stratege für alle Fragen der Geldanlage. Sein wichtigstes Credo lautet: Keine Hektik, sondern Ruhe bewahren.

t-online.de: Herr Roemheld, trauen Sie sich noch, in Ihr privates Investmentdepot zu schauen?

Carsten Roemheld: Ja, das schon. Allerdings muss ich sagen, dass ich das grundsätzlich eher selten tue, weil ich mich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern lasse. Derzeit aber ist der Anblick natürlich nicht schön: Mein Depot besteht fast zu 100 Prozent aus Aktien. Ich bin deshalb stark von den aktuellen Verwerfungen getroffen. Gleichzeitig ist klar: Aktien sind eine langfristige Geldanlage. Und wenn wir uns die Entwicklung nach vergangenen Krisen anschauen, war es immer gut, Aktien zu halten.

Im Dezember haben Sie selbst noch davon gesprochen, dass die "Rezession im Jahr 2020 abgesagt" sei. War das die größte Fehleinschätzung Ihrer Karriere?

Das war aus heutiger Sicht natürlich eine falsche Prognose. Das Szenario war damals ein völlig anderes. Die Erholung hatte gerade begonnen. Doch einen solchen externen Schock wie die Corona-Krise konnte niemand vorhersagen, keiner hatte das auf der Agenda – auch ich nicht. Die Krise trifft alle Branchen gleichermaßen. Und selbst wenn wir hätten ahnen können, dass ein Virus sich auf der Welt verbreitet, hätte wohl niemand damit gerechnet, dass es seitens der Politik zu solchen Maßnahmen kommt, wie wir sie derzeit erleben.

Viele Anleger am Aktienmarkt haben durch die Corona-Krise bereits große Summen Geld verloren. Was raten Sie ihnen?

Zuallererst: Ruhe bewahren. Selbst wer nervös ist, weil sie oder er eigentlich vorhatte, jetzt Investments zu Geld zu machen, zum Beispiel durch den Verkauf von Aktien, sollte nicht in Panik verfallen. Denn keiner kann genau vorhersagen, wo der tiefste Punkt an den Finanzmärkten erreicht ist. Wenn man jetzt schnell verkauft, ist es umgekehrt allerdings sehr unwahrscheinlich, später den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg zu finden. Die Vergangenheit hat gezeigt: Die besten Tage an der Börse gibt es im sogenannten Bärenmarkt – dann also, wenn die Kurse unisono fallen. Zwischendurch nämlich gibt es immer wieder Tage, an denen es auch mal zehn Prozent nach oben geht. Wer überstürzt aussteigt, kann diese Kursgewinne nicht mitnehmen.

Klingt so, als gebe es nie den rechten Zeitpunkt zum Verkauf, als wäre es ratsam, die Krisen auszusitzen.

Verkürzt gesagt ist das korrekt. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Doch in der Krise selbst das perfekte Timing zu finden, ist fast unmöglich. Das zeigt sich auch im aktuellen Fall: Die Kurse sind so rasant gefallen, dass die Entwicklung an den meisten Anlegern wie ein Film vorbeigerauscht ist. Deshalb: Lieber einfach abwarten!

Carsten Roemheld ist Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Fidelity International. (Quelle: Fidelity)Carsten Roemheld ist Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Fidelity International. (Quelle: Fidelity)

Gilt das auch für Anleger, die keine einzelnen Aktien haben, sondern mit ETFs in ganze Märkte und Indizes investieren?

Ja, absolut, wenn auch mit einer kleinen Einschränkung. ETFs können ein Instrument sein, wenn sie im Aufwärtstrend an der guten Entwicklung der Märkte teilhaben wollen. In den vergangenen zehn Jahren nach der Finanzkrise war das zum Beispiel der Fall. In Krisen aber sollten aktiv gesteuerte, klassische Aktienfonds besser sein – weil ein Fondsmanager hier gezielt gegensteuern und dafür sorgen kann, das Portfolio besser aufzustellen.

Wie ist der Einbruch an der Börse historisch zu bewerten?

Das ist eine schwierige Frage. Meine Kollegen und ich haben versucht, die aktuelle Situation mit anderen Krisen zu vergleichen – nicht zuletzt, um Muster zu erkennen, um abzuschätzen, was als Nächstes passiert. Dabei sind wir aber zu dem Schluss gekommen, dass es in der jüngeren Geschichte nichts Vergleichbares gibt.

Die Krise, mit der sich die Corona-Krise am ehesten vergleichen ließe, liegt mehr als 100 Jahre zurück. Damals im Jahr 1918 belastete mit der Spanischen Grippe ein ähnliches Phänomen die Märkte rund um den Globus. Alle Epidemien, die wir seitdem hatten, waren hingegen eher regionaler Natur und nie von Bedeutung für die gesamte Welt. Dazu kommt, dass der Lockdown in vielen Ländern als ein weiterer Schock die Situation deutlich verschärft. Ökonomisch gesprochen haben wir ein Problem auf der Angebotsseite – es wird weniger produziert – und gleichzeitig eines auf der Nachfrageseite, weil die Menschen zu Hause bleiben müssen, weniger einkaufen können. Das gab es in den vergangenen Jahrzehnten nicht.

Die jüngste schwere Krise, die allen in Erinnerung ist, war die Finanzkrise im Jahr 2008. Damals gab es ähnlich schwere Verluste an den Finanzmärkten.

Richtig. Stand heute sind die Kurse damals sogar noch stärker gefallen. Aber die Ursache war eine andere. Die Finanzkrise wurde hauptsächlich vom Finanz- und Bankensektor ausgelöst, wo zu hohe Risiken zu einer Vertrauenskrise führten, die fast zum Zusammenbruch des globalen Finanzsystems geführt hätte. Die Corona-Krise ist etwas ganz anderes. Hier trifft es die gesamte Weltwirtschaft auf einen Schlag.

Geht es Ihrer Erwartung nach noch weiter bergab oder steigen die Kurse in absehbarer Zeit wieder?

Es geht wahrscheinlich noch einmal bergab. Das sagt uns zumindest die Theorie und der Blick auf die Verlaufszyklen während vergangener Krisen. Am Anfang einer Krise erleben wir in der Regel einen rasanten Kursverfall mit deutlichen Einbußen von 35 bis 40 Prozent. Dann gibt es meistens eine Art Bodenbildung und eine kurzfristige Erholungsrally.

Das ist der Punkt, an dem wir uns jetzt gerade befinden: Vom tiefsten Stand ging es jüngst ja fast 20 Prozent nach oben. Und dann gibt es häufig noch einmal sogenannte Tests der Tiefstände. Damit ist gemeint, dass einige Menschen wieder nervös werden und erneut verkaufen, weil sie glauben, dass es noch einmal schlimmer wird. Das ist das, was uns jetzt – theoretisch – noch bevorsteht. Insbesondere dann, wenn weitere schlechte Nachrichten und Daten berichtet werden, die die Nervosität erhöhen.

Der Finanzexperte
Carsten Roemheld ist Kapitalmarktstratege mit großer Erfahrung an den internationalen Finanzmärkten. Beim Vermögensverwalter Fidelity International verantwortet er die Zusammensetzung zahlreicher Investmentfonds. In ähnlicher Funktion hat Roemheld zuvor unter anderem beim Kapitalverwalter Credit Suisse gearbeitet.

Lässt sich dieser erwartbare Kursverfall in Prozenten abschätzen?

Nein. Man kann Anlegern nicht seriös sagen, wann der Boden erreicht ist. Das weiß keiner. Meine Einschätzung ist aber, dass wir nicht unter die bisherigen Tiefststände fallen werden. Bezogen auf den Dax heißt das: Unter 8.400 Punkte oder gar 8.000 Punkte wird der Kurs meiner Erwartung nach nicht sinken.

Dafür gibt es schon jetzt zu große Zeichen der Entspannung der allgemeinen Lage, dafür wirkt es zu sehr so, als bekämen wir das Virus doch einigermaßen unter Kontrolle. Grundsätzlich gilt: Alles hängt stark von der Nachrichtenlage ab und davon, wie lange die Lockdowns dauern. Sicher ist trotz all dem: Langfristig, in sechs bis neun Monaten, werden wir die Tiefstände deutlich hinter uns gelassen haben, weil dann das Gröbste wahrscheinlich vorbei ist.

Heißt das, Anleger, die noch gar keine Aktien besitzen, sollten jetzt in den Markt einsteigen?

Das sollte man auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Vermögen werden in der Krise begründet. Wer bislang noch nicht den Einstieg in den Aktienmarkt gewagt hat, sollte gerade jetzt darüber nachdenken. Meine Empfehlung ist, schrittweise in den Markt einzusteigen. Zum Beispiel mithilfe eines Aktien- oder Fondssparplans. Gerade Kleinanleger sollten jetzt nicht spekulieren, wann der Tiefststand erreicht ist, um dann alles auf eine Karte zu setzen. Besser ist es, stückchenweise sein Geld an der Börse zu investieren. Auf diese Weise streuen sie das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Ich selbst gehe gerade übrigens genauso vor.

Bei diesem Einstieg kann es sich auch lohnen, einzelne Aktien herauszupicken. Das Verhältnis des Kurses zum Buchwert vieler Unternehmen ist bisweilen sehr niedrig. Eine Lufthansa-Aktie etwa ist gerade spottbillig. Sollten Anleger hier zuschlagen?

Wenn man bereits ein sehr breites Portfolio hat, kann man das erwägen, ja. Für den typischen Kleinanleger aber lohnen sich – und das sage ich nicht nur, weil ich bei einer Fondsgesellschaft arbeite – Fonds oft mehr als der Kauf einzelner Aktien. Der Grund: Hier weiß ich als Anleger genau, dass mein Geld professionell verwaltet wird.

Nehmen Sie allein die Verwerfungen an den Rohstoffmärkten, beim Öl. Wer Aktien von Öl-Unternehmen gekauft hat, kam mit einem potenziellen Verkauf seiner Anteile kaum hinterher – weil er sich nicht jeden Tag damit beschäftigt. Man ist zu abhängig von einzelnen Variablen wie zum Beispiel dem Ölpreis. Bei aktiv gesteuerten Fonds ist das Risiko einerseits breit gestreut, andererseits kümmern sich Profis darum, dass mein Kapital bestmöglich angelegt wird.

Aber Indexfonds, ETFs, können das doch auch – und sind viel billiger als aktive Fonds.

Wer ETFs kaufen will, kann das natürlich auch tun und streut sein Risiko damit auch breit genug. Trotzdem gibt es viele Fonds, die auch deutlich besser laufen als ETFs – weil der Anlagemanager sich intensiv mit den Märkten und Branchen mit Zukunftspotenzial auseinandersetzt und dadurch hohe Renditen erzielen kann. Klar ist: Hier muss man die Spreu vom Weizen trennen. Einige Manager orientieren sich auch stark am Markt selbst, leisten fast dieselbe Arbeit wie Indexfonds. Die sind dann ihr Geld nicht wert.

Welche Märkte und Regionen finden Sie denn besonders spannend?

Ich finde Asien sehr interessant und dabei besonders China. Das liegt einerseits daran, dass dort grundsätzlich große Wachstumspotenziale für die Wirtschaft liegen. Auch hat China mit seiner Wirtschaftspolitik und der neuen Seidenstraße sehr große Ziele. Im Speziellen aber haben die Chinesen es bereits sehr frühzeitig geschafft, das Coronavirus unter Kontrolle zu bringen. Sie haben einen zeitlichen Vorsprung und dürften die Krise schon bald hinter sich lassen können. Die Wirtschaft läuft aktuell wieder bei 80 bis 90 Prozent ihrer Kapazitätsauslastung.

Das heißt: Die USA spielen künftig eine kleinere Rolle?

Wir können im Vergleich zu China und Asien zumindest davon ausgehen, dass die Erfolgsstory der vergangenen Jahre so nicht weitergeht. Ein Grund dafür ist etwa, dass die US-Technologiekonzerne von den global niedrigen Steuersätzen profitiert haben. Dabei kann es angesichts der hohen Neuverschuldung beim Staat dauerhaft nicht bleiben. Außerdem denke ich, dass die USA durch das Virus ökonomisch noch einmal stärker zurückgeworfen werden – das Schlimmste haben wir da noch gar nicht gesehen. Aus diesen und anderen Gründen wird sich die Marktführerschaft der USA künftig weiter nach Asien verschieben.

Welche drei Branchen sind Ihrer Meinung nach Krisengewinner – und damit potenziell auch ein guter Kauf für Aktien von Unternehmen aus diesen Bereichen?

Erstens: der Technologie- und Telekommunikationssektor. Wir sehen am aktuellen Trend zum Homeoffice, wie stark wir von Firmen wie Microsoft, Zoom oder Teamviewer profitieren, wie sehr sie uns im Alltag helfen. Auch Streamingdienste wie Netflix sind wichtiger geworden und werden es langfristig bleiben. Zweitens: die Gesundheitsbranche. Wenn Corona eines gezeigt hat, dann dass wir uns besser auf mögliche künftige Pandemien vorbereiten müssen. Firmen, die hier Materialien liefern, etwa Schutzausrüstungen, aber auch Pharma-, Medizintechnik- und Biotech-Unternehmen werden künftig eine noch größere Rolle spielen.

Und die dritte Trendbranche?

Das Dritte ist mehr Thema als ein Sektor oder Branche, weil es unabhängig von der Corona-Krise immer relevanter wird: Nachhaltigkeit. Hierbei handelt es sich um einen Megatrend, der alle Firmen und Branchen in den kommenden Jahren stark beschäftigen wird. Wir sehen schon jetzt, dass viele Anleger zunehmend nach grüneren Unternehmen Ausschau halten. Und wir beobachten auch, dass viele Firmen, die sich bei der Nachhaltigkeit hervortun, mittel- und langfristig stabilere, teils auch höhere Renditen einfahren als Unternehmen, die das Thema bislang noch verschlafen. Umso wichtiger ist es für Anleger in der Zukunft, auf nachhaltig agierende Unternehmen zu setzen.

Wer gänzlich unabhängig von den Entwicklungen am Aktienmarkt sein will, setzt gerade in der Krise auf Gold. Lohnt sich der Einstieg jetzt besonders?

Es ist grundsätzlich sinnvoll, einen Teil seines Geldes in Gold zu investieren. Dass Anleger gerade jetzt zu Gold greifen sollten, würde ich hingegen nicht sagen. Grund ist, dass wir bereits einen sehr starken Anstieg bei den Preisen beobachtet haben. Unabhängig davon ist es sinnvoll, Gold zu erwerben und zu halten. Denn Gold ist eine Versicherung gegen Krisen – und eine gegen weitere Entwicklungen, die uns in Folge der Corona-Krise drohen. Die Hilfspakete, die jetzt aufgelegt wurden, sorgen dafür, dass sehr viel mehr Geld im Umlauf ist und dafür, dass die Staatsverschuldung steigt. Potenziell heißt das: Die Inflation wird deutlich steigen. Und Inflation ist immer ein Argument dafür, Gold zu halten, weil es kaum an Wert verliert.

Zum Abschluss ein Blick auf die Altersversicherungen: Müssen wir uns Sorgen machen, dass die Versicherer wegen der Corona-Krise ihre gesteckten Ertragsziele verfehlen?

Nein, das denke ich nicht. Der Staat wird sich bestimmte Maßnahmen einfallen lassen, um das zu verhindern. Schließlich ist es im Interesse des Staates, dass die Menschen auch privat vorsorgen. Im Einzelnen kann ich jetzt nicht beurteilen, wie die Aussichten der einzelnen Versicherer sind. Allerdings kann ich – gerade jetzt – jedem Menschen nur empfehlen, die Altersvorsorge auf mehrere Säulen zu stellen. Denn man darf sich nicht darauf verlassen, dass man im Alter von der staatlichen Rente allein leben kann. Dafür braucht es nicht zuletzt ein gut gestreutes Portfolio an den Finanzmärkten, das aus Aktien, aber auch aus Anleihen und Gold bestehen sollte.

Verwendete Quellen:
  • Interview mit Fidelity-Anlagestratege Carsten Roemheld


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