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Goldpreis: Corona-Krise sorgt für neuen Rekord

Rohstoffmarkt  

Corona-Krise sorgt für neuen Rekord beim Goldpreis

14.04.2020, 10:46 Uhr | dpa-AFX

Goldpreis: Corona-Krise sorgt für neuen Rekord. Goldbarren: Der Preis für das Edelmetall ist im Zuge der Corona-Krise stark gestiegen. (Quelle: imago images)

Goldbarren: Der Preis für das Edelmetall ist im Zuge der Corona-Krise stark gestiegen. (Quelle: imago images)

Die Corona-Krise sorgt weiter für Verunsicherung an den Finanzmärkten – und macht Gold für viele Anleger attraktiver. Das zeigt sich auch am Preis, der jetzt ein neues Rekordniveau erreicht.

Der Goldpreis hat seinen Höhenflug im Zuge der Corona-Krise nach den Osterfeiertagen fortgesetzt. Am Dienstagmorgen wurde die Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London für 1.727,09 US-Dollar gehandelt. Das ist der höchste Preis seit Ende 2012. In Euro gerechnet stieg die Notierung bis auf 1.580,09 Euro und damit so hoch wie noch nie.

Nach Einschätzung des Edelmetallhändlers Alexander Zumpfe vom Handelshaus Heraeus profitierte das Edelmetall von seinem Status als sicherer Anlagehafen. "Die Verunsicherung der Investoren ist weiterhin groß", sagte Zumpfe. Noch seien die Auswirkungen der Corona-Krise für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft nicht abzuschätzen und die Nachfrage nach Gold sei weiterhin vergleichsweise hoch.

Ultralockere Geldpolitik treibt Goldpreis

Am Markt wird darüber hinaus auf die Geldflut führender Notenbanken im Kampf gegen die Folgen der Virus-Krise verwiesen. Mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik und milliardenschweren Wertpapierkäufen versuchen unter anderem die US-Notenbank Fed oder die Europäische Zentralbank den Einbruch der Konjunktur abzufedern.


Goldhändler Zumpfe verwies aber auch auf die Risiken für die weitere Entwicklung am Goldmarkt: "Nach dem rasanten Anstieg der vergangenen Tage wird der Goldpreis allerdings auch zunehmend anfällig für vorübergehende Korrekturen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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