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Corona-Krise: BASF will 101 Millionen Atemschutzmasken spenden

Corona-Krise  

BASF will 101 Millionen Atemschutzmasken spenden

14.04.2020, 14:49 Uhr | mak, AFP

Corona-Krise: BASF will 101 Millionen Atemschutzmasken spenden. BASF-Werk in Ludwigshafen: Der Chemiekonzern will 100 Millionen Mundschutzmasken spenden. (Quelle: imago images/Sven Simon)

BASF-Werk in Ludwigshafen: Der Chemiekonzern will 100 Millionen Mundschutzmasken spenden. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Die BASF will mehr als 100 Millionen Atemschutzmasken verschenken. Diese würden in China eingekauft und nach Deutschland geflogen. Doch Masken mit hohem Sicherheitsstandard sind kaum darunter.

Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland: Der Chemiekonzern BASF will 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken sowie eine Million Schutzmasken nach hohem Sicherheitsstandard spenden.

Die 100 Millionen Mundschutzmasken gehen demnach an die Bundesrepublik. "Das sind solche, die in China als OP-Masken verwendet werden", sagte BASF-Sprecher Jens Fey auf Anfrage von t-online.de. Diese Masken dienen als einfacher medizinischer Mundschutz, der vorwiegend dazu benutzt wird, andere Menschen vor möglichen Keimen zu schützen.

Die eine Million Schutzmasken bekommt das Land Rheinland-Pfalz. Das seien Schutzmasken des hohen Sicherheitsstandards FFP2, so Fey. Diese so genannten Feinpartikelmasken bieten einen zuverlässigeren Schutz gegen Viren.

Alle Masken würden in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet, teilte die BASF am Dienstag mit. Die erste Lieferung erwartet der Konzern demnach "voraussichtlich Anfang nächster Woche" am Flughafen Frankfurt am Main.

BASF-Chef: Notsituation müssen wir gemeinsam bewältigen

BASF-Chef Martin Brudermüller erklärte: "Wir nutzen unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China, um zu helfen". Der Konzern komme für die Kosten des Einkaufs und des Transports der Masken auf.

In Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz liegt die Unternehmenszentrale und mit rund 35.000 Mitarbeitern der weltweit größte Produktionsstandort der BASF, wie das Unternehmen betonte. "Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen", erklärte Brudermüller.

Wenn die Masken in Frankfurt am Main ankommen, sollen sie an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übergeben werden. Die Verteilung der Masken erfolge über das Bundesministerium für Gesundheit und in Rheinland-Pfalz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.

Verwendete Quellen:
  • Gespräch mit Jens Fey
  • Nachrichtenagentur AFP

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