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In Corona-Krise: Bundesregierung sichert Warenverkehr mit Milliarden ab

In Corona-Krise  

Bundesregierung sichert Warenverkehr mit Milliarden ab

16.04.2020, 19:39 Uhr | dpa

In Corona-Krise: Bundesregierung sichert Warenverkehr mit Milliarden ab. Lkw auf einem Parkplatz: Lieferantenkredite deutscher Unternehmen werden abgesichert. (Quelle: imago images/Geisser)

Lkw auf einem Parkplatz: Lieferantenkredite deutscher Unternehmen werden abgesichert. (Quelle: Geisser/imago images)

Lieferungen werden häufig von Kreditversicherern abgesichert. Da es in der Corona-Krise vermehrt zu Zahlungsausfällen kommen kann, werden diese Kredite vom Bund abgesichert – mit insgesamt 30 Milliarden Euro.

Die Bundesregierung spannt in der Corona-Krise einen weiteren milliardenschweren Schutzschirm, um den Warenverkehr und Lieferketten abzusichern. Wie das Wirtschafts- und das Finanzministerium am Donnerstag mitteilten, geht es um ein Volumen von 30 Milliarden Euro. Ziel sei es, Lieferantenkredite deutscher Unternehmen zu sichern.

Lieferantenkredite schützen Unternehmen für den Fall, wenn Kunden ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. In der Corona-Krise wird das befürchtet, da es zu Insolvenzen kommen könnte. Die Kreditversicherer hatten deshalb befürchtet, dass ihnen die Schäden angesichts des brachliegenden Geschäfts im Einzelhandel über den Kopf wachsen könnten. 

Der Bund übernimmt demnach für das Jahr 2020 eine Garantie für Entschädigungszahlungen der Kreditversicherer von bis zu 30 Milliarden Euro. Diese überlassen dem Bund im Gegenzug 65 Prozent der Prämieneinnahmen für dieses Jahr.

Altmaier: "Lieferketten aufrechterhalten"

"Für viele Unternehmen ist diese Krise bedrohlich, weil sie keine Aufträge mehr erhalten" sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Und wenn noch Aufträge da sind, ist ungewiss, ob der Kunde am Ende zahlen kann. Deshalb sorgen wir mit einem Schutzschirm in Höhe von 30 Milliarden Euro dafür, dass Kreditversicherer weiter für etwaige Zahlungsausfälle einstehen und tragen dazu bei, die Lieferketten in Deutschland und weltweit aufrechtzuerhalten."

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte, mit dem Schutzschirm werde der Warenverkehr abgesichert. Damit werde für einen reibungslosen Warenstrom gesorgt, der gerade nun dringend gebraucht werde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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