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Corona-Krise: Lebensversicherung auflösen? Diese Alternativen gibt es

INTERVIEWR+V-Chef Rollinger  

"Eine Totalschließung der ganzen Republik kann niemand versichern"

Von Florian Schmidt, Mauritius Kloft

20.04.2020, 14:49 Uhr
Corona-Krise: Lebensversicherung auflösen? Diese Alternativen gibt es. Geschlossener Laden in der Münchner Innenstadt: Die Corona-Krise bringt viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten. (Quelle: imago images/Michael Eichhammer)

Geschlossener Laden in der Münchner Innenstadt: Die Corona-Krise bringt viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten. (Quelle: Michael Eichhammer/imago images)

Auch vor Versicherungen macht die Corona-Krise nicht halt. Im Interview mit t-online.de erklärt R+V-Chef Norbert Rollinger, warum es keine Pandemie-Versicherung geben kann und was die Krise für Ihre Rente bedeutet.

Die Corona-Krise legt zahlreiche Betriebe lahm. Viele Restaurants und Geschäfte können nicht mehr öffnen, Tausende Menschen bekommen Kurzarbeitergeld oder haben Angst vor finanziellem Ruin. Viele überlegen deshalb, ihre Versicherungsbeiträge zu stunden. Andere denken gar darüber nach, ihre Lebensversicherung aufzulösen, um an Geld zu kommen.

Zu spüren bekommt das auch die Versicherung R+V, die mit rund 8,8 Millionen Kunden zu den größten Versicherern in Deutschland zählt. Im Interview mit t-online.de spricht Vorstandschef Norbert Rollinger über die Folgen der Krise für die Branche, eine mögliche Pandemie-Versicherung – und erklärt, warum der Garantiezins für die Lebensversicherung künftig wahrscheinlich noch weiter fallen wird.

t-online.de: Herr Rollinger, warum gibt es keine Anti-Corona-Versicherung zum Schutz vor den wirtschaftlichen Schäden der Pandemie?

Norbert Rollinger: Ganz einfach: Weil wir das Coronavirus erst seit drei Monaten kennen – und die Folgen der Pandemie für die Weltwirtschaft unvorstellbar waren und unkalkulierbar sind. Die letzte vergleichbare Pandemie liegt mit der Spanischen Grippe mehr als hundert Jahre zurück. Andere Epidemien wie SARS waren regional begrenzt. Jetzt ist die Wirtschaft fast völlig zum Erliegen gekommen – das ist ein einmaliges Phänomen und die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Solche gewaltigen wirtschaftlichen Schäden kann unsere Branche finanziell nicht schultern und deshalb gibt es für solche Fälle auch keine Versicherungen – wie übrigens gegen Kriege auch nicht.

Norbert Rollinger, Vorstandschef der R+V. (Quelle: dpa/picture alliance/Christoph Soeder)Norbert Rollinger, Vorstandschef der R+V. (Quelle: picture alliance/Christoph Soeder/dpa)

Aber es gibt doch die sogenannte Betriebsschließungsversicherung. Eigentlich ist das doch eine Anti-Corona-Versicherung – oder?

Nein, ganz und gar nicht. Diese Versicherung ist für den Fall gedacht, dass einzelne Unternehmen geschlossen werden müssen und nicht alle versicherten Betriebe gleichzeitig. Wichtig war sie bislang vor allem in der Gastronomie oder im Lebensmittelhandel – Betriebe, bei denen die Behörden immer wieder eine zeitweise Schließung anordnen können, etwa bei einem Salmonellen-Befall. Eine Totalschließung der ganzen Republik aber kann niemand versichern. Damit unsere Kunden, die eine solche Versicherung abgeschlossen haben, trotzdem nicht gänzlich leer ausgehen, gewähren wir bei Betriebsschließungen durch Corona momentan bis zu 15 Prozent der eigentlichen Entschädigung.

Wenn Unternehmen ihren Betrieb wegen einer behördlichen Anordnung schließen, greift im Regelfall die Betriebsschließungsversicherung. Sie soll verhindern, dass die Firma pleitegeht, weil sie nicht öffnen kann. Meist betrifft dies Restaurants oder Lebensmittelgeschäfte.

Was wird Sie das in der Summe kosten?

Die Branche wird insgesamt sicherlich mehr als 300 Millionen Euro auszahlen. Bei der R+V gehen wir von Kosten in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro aus. Das ist ein Vielfaches dessen, was wir mit der Versicherung eingenommen haben – die Summe entspricht den Prämieneinnahmen von etwa hundert Jahren, die damit perdu sind. Obwohl klar ist, dass Corona in unseren Policen nicht mitversichert ist, wollen wir aber jetzt Hilfe leisten.

Wie könnte eine echte Pandemie-Versicherung aussehen?

Das lässt sich jetzt noch nicht sagen, die Corona-Krise ist schließlich noch nicht vorbei. Wir können noch gar nicht abschätzen, wie hoch die Schäden sein werden. Die hängen von den politischen Entscheidungen ab – zum Beispiel davon, wie lange es die Kontaktsperre noch gibt. Klar ist nur: Wir reden von Hunderten Milliarden Euro, einem nennenswerten Teil unseres Bruttoinlandsproduktes. Zum Vergleich: Die gesamte Versicherungsbranche nimmt jedes Jahr mittels Prämien rund 200 Milliarden Euro ein – und zwar für alle Versicherungen, die sie anbietet. Die Schäden, mit denen wir rechnen müssen, stellen also ein Vielfaches dieser Summe dar. Das können die Versicherer nicht alleine lösen. Die Prämien für die Kunden wären sonst unbezahlbar hoch oder die Branche würde bei der nächsten Pandemie selbst untergehen.

Die Bundesregierung hat die Probleme der Versicherer ebenfalls erkannt – und jetzt einen Schutzschirm aufgespannt: Warum ist es so wichtig, dass der Bund bei der Warenkreditversicherung hilft?

Weil sonst der Warenverkehr komplett zusammenbrechen könnte. Stellen Sie sich einen Schuhhändler vor, der neue Ware bestellt hat. Durch die Corona-Krise ist er zum Zeitpunkt der Lieferung insolvent – er musste sein Geschäft schließen. Er kann also die Rechnung für die Schuhe nicht bezahlen. In diesem Fall springt die Warenkreditversicherung ein: Wir bezahlen dann den Lieferanten. Die Warenkreditversicherung ist damit das Rückgrat der Wirtschaft. Weil dieser Fall jetzt tausendfach eintreten kann, ist es wichtig, dass der Staat hier eine Garantie abgibt.

Eine Warenkreditversicherung sichert Lieferanten für den Fall ab, dass der Kunde wegen einer Insolvenz Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Da es in der Corona-Krise zu mehr Insolvenzen kommen könnte, befürchteten die Kreditversicherer steigende Kosten. Deshalb übernimmt der Bund eine Garantie der Entschädigungszahlungen bis zu 30 Milliarden Euro.

Aber der Staat rettet die Firmen doch bereits mit Zuschüssen und Krediten.

Das stimmt, der Staat hilft den Unternehmen sehr, damit sie nicht insolvent gehen. Aber man ahnt schon, dass das die Unternehmen nicht vollumfänglich retten kann. Die Bonitäten werden sich verschlechtern – nicht nur die von kleinen Firmen, sondern von allen. Für die Versicherer ist damit das Risiko deutlich gestiegen. Zahlreiche Unternehmen dürften dann eigentlich keine Absicherung ihrer Warenlieferungen mehr bekommen, sonst brächten sich die Versicherer selbst in Existenzgefahr. Ohne Absicherung würde der Warenverkehr aber komplett erlahmen. Und das würde es erheblich erschweren, die Wirtschaft wieder anzufahren. Deshalb ist es gut, dass der Bund uns jetzt hilft, indem er für 30 Milliarden Euro eine Garantie gibt.

Im Gegenzug müssen Sie zwei Drittel der Prämienzahlungen an den Staat abdrücken. Wie viel Geld geht Ihnen damit durch die Lappen?

Als gesamte Branche werden wir dem Staat zwischen 500 und 600 Millionen Euro unserer Prämie abgeben müssen. Das heißt, wir behalten rund 250 Millionen Euro. Das deckt normalerweise unsere Verwaltungskosten. Zugleich haben wir uns verpflichtet, einen zehnprozentigen Selbstbehalt bei Schäden bis zu einer Gesamtsumme von 500 Millionen Euro selbst zu begleichen, bevor der Staat einspringt.

Wir sprechen mit Ihnen gerade im Homeoffice. Wie funktioniert der digitale Arbeitsalltag in einer Versicherung, der sonst nachgesagt wird, stark analog und viel mit Papier zu arbeiten?

Diskussionen über Homeoffice gibt es bei uns im Konzern schon seit Jahren. In der aktuellen Situation fühlt es sich an, als wären diese Gespräche so weit entfernt wie die Steinzeit. Ich selbst bin seit mehr als drei Wochen im Homeoffice – genau wie fast alle meine 16.000 Kollegen. Wenn Sie mir diese Frage vor fünf Wochen gestellt hätten, hätte ich gesagt: Das ist niemals möglich. Wir haben einen riesigen Digitalisierungsschub vollzogen. Nahezu alle Tätigkeiten werden von zu Hause gemacht. Auch Vorstandssitzungen finden nur noch online statt. Das klappt sehr gut. Nur noch 400 bis 500 Kollegen arbeiten in Schichten in der Zentrale selbst, in der Poststelle zum Beispiel oder in der IT.

Klingt, als hätten Sie eher mehr als weniger zu tun. Ist Kurzarbeit bei Ihnen trotzdem ein Thema?

Bisher nicht, wir haben noch keine Kurzarbeit angemeldet und versuchen, das auch zu vermeiden. Es gibt natürlich auch bei uns einige Kollegen, die derzeit weniger zu tun haben, zum Beispiel unser Gastronomiepersonal, weil die Kantinen geschlossen sind. Und wenn die Menschen mehr zu Hause bleiben, passieren auch weniger Unfälle. Das kann irgendwann zu einem geringeren Aufwand in der Schadenbearbeitung führen. Aber bisher sind das nur wenige Fälle und wir wollen freigewordene Kapazitäten eher nutzen, um unsere Prozesse zu verbessern, die Digitalisierung voranzutreiben.

Der Versicherungsboss
Norbert Rollinger (*1964) ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung. Er hat in München und Köln Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre studiert und in Gießen promoviert. Nach seinem Studium war Rollinger zunächst beim Beratungsunternehmen McKinsey tätig, 1995 kam er zur DBV-Winterthur-Versicherung, die heute zur Axa gehört. Nach Stationen bei der Axa und Generali stieg Rollinger 2009 in den Vorstand der R+V auf. Als solcher ist er Mitglied im Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Rollinger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Das heißt, Sie könnten auch nach der Krise digitaler arbeiten – und mehr im Homeoffice?

Wir bekommen sicherlich eine neue Balance. Bestimmte Dinge sind natürlich schwieriger im Homeoffice: Mal eben jemandem etwas zurufen, das geht nicht so leicht. Der persönliche Kontakt, das Händeschütteln fehlt. Aber ich sehe auch die positiven Seiten: So viel bei meiner Familie zu sein, unter der Woche gemeinsam am Mittagstisch zu sitzen – das gab es bei mir über Jahrzehnte nicht. Ich erlebe das durchaus als ein verspätetes Familienglück. Für die Zukunft unseres Unternehmens heißt das: Wir werden viele Prozesse noch mehr digitalisieren und so leistungsfähiger werden, auch über Corona hinaus. Das schätzen auch unsere Kunden.

Gutes Stichwort: Den direkten, persönlichen Kundenkontakt in den Filialen der Banken gibt es derzeit nicht. Wie schwer wiegt dieses Problem?

Es trifft uns schon, wir wachsen nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren und auch noch in den ersten beiden Monaten des Jahres. Trotzdem bricht der Kontakt zu den Kunden nicht ab, im Gegenteil. Es hat uns selbst überrascht, aber wir bekommen genauso viele E-Mails und Post von Kunden wie vor der Corona-Krise. Per Telefon melden sich etwa 15 bis 20 Prozent weniger Menschen bei uns. Im Vertrieb haben wir auf Videotelefonie umgestellt. Und wir merken sehr stark, dass die Kunden viele Fragen haben – zum Beispiel über die Kfz-Versicherung. Zwischen 15.000 und 20.000 Autos von Firmenkunden, die wir versichern, sind aktuell stillgelegt. Darüber reden wir intensiv mit den Kunden. Was wir auch merken: Viele Telefonate dauern auch etwas länger, weil die Menschen mit uns über ihre Situation sprechen wollen. Meine Kollegen sind zum Teil zu "Seelsorgern" geworden.

Seelsorger alleine reicht ja nicht aus. Wie helfen Sie Ihren Kunden konkret – zum Beispiel, wenn sie kein Geld haben, um ihre Policen zu bedienen?

Da gibt es eine ganze Reihe Dinge: Wir bieten Stundungen an, aber auch den Selbstbehalt vorübergehend zu erhöhen und so den Beitrag zu senken, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wenn sich Kunden in Not melden, überlegen wir gemeinsam und ganz individuell, wie wir helfen können.

Andere Versicherer bieten ihren Autoversicherungskunden an, die Jahresprämie zu reduzieren, wenn sie weniger fahren. Ist das bei der R+V auch so?

Das ist im Prinzip auch vor Corona schon so gewesen. Die Kilometerleistung bestimmt mit über die Prämie der Kfz-Versicherung. Und die Tarife sehen vor, dass aufs Jahr gerechnet der Beitrag sinken kann, wenn der Kunde weniger gefahren ist, als er vorher angegeben hat.

Lassen Sie uns über des Deutschen Lieblingsversicherung sprechen, die Lebensversicherung: Wie viele Kündigungen flattern Ihnen derzeit ins Haus?

Nicht mehr als vor der Krise! Wir raten den meisten Kunden auch davon ab, ihre Lebensversicherung zu kündigen. Wenn sie Liquiditätsprobleme haben, ist es in den überwiegenden Fällen viel sinnvoller, die Versicherung beitragsfrei zu stellen oder ein Policen-Darlehen aufzunehmen. Denn die Zinsen sind in den vergangenen Jahren dramatisch verfallen. Es wäre deshalb fatal, eine Lebensversicherung mit einer garantierten Rendite von 2,5 oder gar 3 Prozent zu kündigen. Ich kann nur hoffen, dass die Kunden die Krise durchstehen. Denn die Lebensversicherung bleibt ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Die Altersarmut könnte zunehmen, wenn wir solche Vorsorgeinstrumente in dieser Krise zerstören.

Es gibt jedoch auch renditeträchtigere Vorsorgen: Würden Sie Ihren Kindern noch eine Lebensversicherung empfehlen?

Selbstverständlich würde ich das.

Obwohl es aktuell nur 0,9 Prozent Garantiezinsen darauf gibt?

Wo gibt es denn sonst noch eine garantierte Zahlung von 0,9 Prozent? Bundesanleihen zum Beispiel werfen momentan negative Zinsen von rund -0,5 Prozent ab, bei einer Lebensversicherung haben Sie schon fast 1,5 Prozentpunkte mehr garantierte Zinsen – und das bei einer hohen Sicherheit. Bei Aktien gab es bis vor vier Wochen große Zuwächse. Doch die Krise hat uns allen gezeigt, wie stark die Kurse schwanken und fallen können. Gerade bei der Altersvorsorge bin ich ein starker Verfechter davon, Geld zu streuen. Und da gehört die Lebensversicherung mit dazu. Im Übrigen sollte man die Lebensversicherung nicht nur auf die Rendite reduzieren. Als Altersvorsorge ist die lebenslange Rente ein großes Plus. Die meisten Menschen unterschätzen, wie alt sie werden.

R+V-Chef Norbert Rollinger. (Quelle: imago images/Cord)R+V-Chef Norbert Rollinger. (Quelle: Cord/imago images)

Die EZB wird jetzt wegen Corona die Zinsen sicher noch weiter niedrig halten, die Zinswende ist abgeblasen. Experten glauben schon jetzt, dass der Garantiezins auf 0,5 Prozent sinken muss. Reicht das aus?

Ich gehe davon aus, dass der Garantiezins künftig weiter fallen muss. Die Marke von 0,9 Prozent lässt sich dauerhaft nicht halten. Selbst ein garantierter Zinssatz von 0,5 Prozent wird eher die Obergrenze sein. Es ist klar: Die nächsten Jahre bleiben für die Lebensversicherungen eine große Herausforderung. Das gilt aber auch für andere Kapitalanlagen. Dieser starke Überschuss an Geld, den wir durch die Politik der Zentralbank haben, wird sich noch eher erhöhen.

Es gibt jedoch auch Alternativen zur klassischen Lebensversicherung. Was wäre mit einer aktiengebundenen Rentenversicherung?

Natürlich hat es einen Rückgang der Rendite gegeben bei der Lebensversicherung. Zu jeder Zeit wird gesagt: Die Lebensversicherung bietet zu wenig. Doch sie bietet es stabil. Und bisher ist noch keiner schlecht damit gefahren. Sicher, eine Lebensversicherung allein wird Sie nicht froh machen – niemand sollte alles auf ein Pferd setzen. Doch wer eine Lebensversicherung abschließt, kauft sich auch schon eine Streuung mit ein, denn wir legen das Kapital breit und global an. Bedenken Sie immer: Die Masse der Bevölkerung hat nicht das Know-how oder die Zeit dafür, sich um Verwaltung von Aktien zu kümmern.

Konkurrenz machen der Lebensversicherung auch neue Angebote von Versicherungs-Start-ups. Wie sehr sind solche Insure-Techs für Sie eine Gefahr?

Gar nicht. Sie sind vielmehr eine Quelle der Inspiration. Einige Start-ups sind uns zum Beispiel bei der Kundenbetreuung voraus, sie sind schneller, digitaler. Deshalb sehen wir sie aber nicht als Bedrohung an – im Gegenteil: Wir kooperieren miteinander. Verkürzt gesagt haben wir die Kunden, aber keine perfekten Prozesse. Die Start-ups haben diese Prozesse, aber keine Kunden. Und haben auch Schwierigkeiten, solche zu bekommen. Das ergänzt sich hervorragend. Deshalb unterstützen wir das Kölner InsurLab und investieren jährlich in der R+V mehr als 100 Millionen Euro in die Digitalisierung.

Gibt es schon etwas Konkretes, was dabei herumgekommen ist?

Ja. Sie können sich zum Beispiel inzwischen über ein Video-Identifikationsverfahren bei unserem Kundenportal registrieren. Dahinter steckt eine künstliche Intelligenz eines Start-ups, es geht vollautomatisch in wenigen Minuten. Vorher haben sich die Kunden online registriert und dann Tage später einen Brief mit Zugangsdaten von uns bekommen. Inzwischen nutzen fast alle das neue Verfahren.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rollinger.

Verwendete Quellen:
  • Interview mit Norbert Rollinger

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