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Coronavirus-Krise: Saturn und Media Markt wollen Märkte wieder öffnen

Corona-Lockerungen  

Media Markt und Saturn wollen Märkte auf Teilflächen öffnen

20.04.2020, 20:17 Uhr | rtr

Coronavirus-Krise: Saturn und Media Markt wollen Märkte wieder öffnen. Eine Filiale von Media Markt: Der Elektrohändler will seine Läden in mehreren Bundesländern wieder öffnen. (Quelle: imago images)

Eine Filiale von Media Markt: Der Elektrohändler will seine Läden in mehreren Bundesländern wieder öffnen. (Quelle: imago images)

Mit Absperrband zur schrittweisen Ladenöffnung: Obwohl ihre Märkte deutlich größer als 800 Quadratmeter sind, wollen Media Markt und Saturn ihre Läden in elf Bundesländern wieder aufsperren.

Die von der Corona-Krise schwer gebeutelten Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn wollen in elf Bundesländern noch in dieser Woche wieder schrittweise die Pforten ihrer Märkte öffnen. "Wir sind erleichtert darüber, dass wir nicht mehr nur über unsere Onlineshops, sondern auch direkt vor Ort wieder für unsere Kunden da sein dürfen", sagte Deutschland-Chef Florian Gietl am Montag.

In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen sollen wieder Kunden in die Märkte dürfen – aber nur auf verkleinerte, klar abgetrennte Verkaufsflächen von maximal 800 Quadratmetern. Die Wiedereröffnung der Märkte finde unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsstandards statt.

Verkaufsflächen von bis zu 800 Quadratmetern sind zulässig

Bund und Länder hatten sich in der vergangenen Woche auf Lockerungen der Einschränkungen durch die Corona-Krise verständigt. Geschäfte abseits des Lebensmittelhandels mit einer Größe bis zu 800 Quadratmetern dürfen jetzt wieder öffnen. Auch bei größeren Händlern können die Ladengitter wieder hochgehen, wenn sie Verkaufsflächen bis zur vorgeschriebenen Maximalgröße abtrennen.

Filialen von Media Markt und Saturn waren Mitte März in zahlreichen europäischen Ländern aufgrund der behördlichen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Krise vorerst geschlossen worden. Bis zum 16. April waren insgesamt 881 von 1.025 Märkten betroffen, hatte die Konzernmutter Ceconomy am Freitag mitgeteilt.

Die Holding war durch die Folgen der Corona-Krise im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Auch der Umsatz gab deutlich nach. In Deutschland gingen rund 20.000 Beschäftigte in Kurzarbeit. Ceconomy ist auf Hilfe der staatlichen Förderbank KfW angewiesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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