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Corona-Krise in den USA: Mehr als 26 Millionen Arbeitslosenmeldungen

Seit Beginn der Pandemie  

Mehr als 26 Millionen Amerikaner haben ihre Jobs verloren

23.04.2020, 16:21 Uhr | mak, dpa, AFP

Corona-Krise in den USA: Mehr als 26 Millionen Arbeitslosenmeldungen. Menschen warten vor einem Arbeitsamt in Salt Lake City: Die Zahl der Arbeitslosenmeldungen ist auf 26 Millionen gestiegen. (Quelle: dpa/Rick Bowmer/AP)

Menschen warten vor einem Arbeitsamt in Salt Lake City: Die Zahl der Arbeitslosenmeldungen ist auf 26 Millionen gestiegen. (Quelle: Rick Bowmer/AP/dpa)

In den USA haben sich wegen der Corona-Krise innerhalb einer Woche mehr als vier Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Insgesamt stieg die Zahl der Arbeitslosenmeldungen so auf mehr als 26 Millionen an.

Wegen der Corona-Pandemie haben in den USA die fünfte Woche in Folge Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis zum 18. April wurden 4,4 Millionen Neuanträge registriert, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit haben innerhalb eines Monats mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren. Allein in der Vorwoche hatten 5,2 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Unterstützung gestellt.

Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie deuten inzwischen auf einen dramatischen Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise hin.

Bis zum März hatte die Zahl der Erstanträge noch regelmäßig unter 100.000 pro Woche gelegen. Die US-Arbeitslosenquote dürfte Experten zufolge mittlerweile bereits deutlich über 10 Prozent liegen, manche Analysten rechnen sogar mit etwa 15 Prozent.

Riesen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise

Einen genauen Wert gibt es noch nicht, weil die Statistik zuletzt nicht mit der Geschwindigkeit der Jobverluste Schritt halten konnte. Die Arbeitslosenquote hatte im Februar noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.

Regierung und Kongress hatten angesichts der Krise Ende März ein gewaltiges Konjunkturpaket auf den Weg gebracht, um rund 2,2 Billionen Dollar in die leidende Wirtschaft zu pumpen. Diese Woche wollte der Kongress nochmals rund 500 Milliarden Dollar nachschieben.

Dann sollen insgesamt mehr als 650 Milliarden Dollar bereitstehen für ein Programm, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen für die kommenden Monate weitgehend die Lohnkosten ersetzt, um den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu begrenzen. Entlassungen sind in den USA weitaus einfacher als in Deutschland. Neue Daten zur Arbeitslosenquote im März und vorläufige Zahlen für April werden erst wieder Anfang Mai veröffentlicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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