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Wegen Corona: Lufthansa macht Milliarden-Verlust im ersten Quartal

Wegen Virus-Krise  

Lufthansa macht Milliarden-Verlust im ersten Quartal

23.04.2020, 18:18 Uhr | mak, rtr, dpa, AFP

Wegen Corona: Lufthansa macht Milliarden-Verlust im ersten Quartal. Lufthansa-Maschinen parken am Frankfurter Flughafen: Der Konzern fährt im ersten Quartal einen Milliarden-Verlust ein. (Quelle: dpa/Boris Roessler)

Lufthansa-Maschinen parken am Frankfurter Flughafen: Der Konzern fährt im ersten Quartal einen Milliarden-Verlust ein. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Die Lufthansa leidet besonders unter der Corona-Krise: Die meisten Flugzeuge stehen am Boden, der Konzern machte im ersten Quartal mehr als eine Milliarde Euro Verlust. Vorbei ist die Krise noch lange nicht.

Die Corona-Pandemie hat der Lufthansa im ersten Quartal einen kräftigen Verlust eingebrockt. Das Minus beim bereinigten Ebit, also dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern, lag bei 1,2 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Konzernumsatz sank derweil um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Allein im März brach er um 47 Prozent ein. Aktuell sei nicht absehbar, wann die Konzernairlines ihren Flugbetrieb wieder aufnehmen können.

"Der Konzern erwartet deshalb im zweiten Quartal einen erheblich höheren operativen Verlust als im ersten Quartal", fügte die Airline hinzu. "Die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group beträgt aktuell rund 4,4 Milliarden Euro." Angesichts des Geschäftsausblicks und hoher Kosten, gehe der Konzern allerdings von einem deutlichen Rückgang der Liquidität in den nächsten Wochen aus.

Lufthansa verhandelt über mögliche Hilfen

Der Konzern befinde sich deshalb in intensiven Verhandlungen mit den Regierungen der Heimatländer der Konzernairlines "hinsichtlich verschiedener Finanzierungsinstrumente, um kurzfristig eine nachhaltige Sicherung der Solvenz zu erreichen". Der Vorstand sei "zuversichtlich, dass die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss führen."

Ryanair-Chef Michael O'Leary warf der Lufthansa deshalb vor, die Corona-Krise zu missbrauchen. "Ich denke, dass Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France die Covid-Krise nutzen, um sich mit unglaublich hohen Summen vom Staat zu bereichern", sagte der stets meinungsstarke Airline-Manager dem "Handelsblatt".

Für sein eigenes Unternehmen schloss O'Leary Staatshilfen aus, weil man über ausreichende Bargeldreserven verfüge. Ryanair werde wahrscheinlich deutlich länger als jede andere Airline überleben, behauptete er.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa und AFP

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