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Erstes Quartal: Adidas leidet unter Corona-Krise – Gewinn geht 97 Prozent zurück

Im ersten Quartal  

Adidas-Gewinn geht um 97 Prozent zurück

27.04.2020, 10:36 Uhr | mak, dpa, rtr

Erstes Quartal: Adidas leidet unter Corona-Krise – Gewinn geht 97 Prozent zurück . Ein Mann mit Adidas-Schuhkartons: Der Sportartikelhersteller rechnet mit einem Verlust im zweiten Quartal. (Quelle: Reuters/Annegret Hilse)

Ein Mann mit Adidas-Schuhkartons: Der Sportartikelhersteller rechnet mit einem Verlust im zweiten Quartal. (Quelle: Annegret Hilse/Reuters)

Adidas leidet stark unter der Corona-Krise: Im ersten Quartal ist der Gewinn eingebrochen. Doch für den Sportartikelhersteller könnte es noch schlimmer werden. Der Konzern erwartet im zweiten Quartal sogar einen Verlust.

Der Sportartikelhersteller Adidas hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte.

Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück. Im laufenden zweiten Quartal werde der Umsatz um mehr als 40 Prozent unter Vorjahr liegen, nachdem seit Mitte März ein Großteil der Läden weltweit geschlossen sind.

Operativ werde Adidas deshalb in die Verlustzone rutschen. Weiterhin seien weltweit mehr als 70 Prozent der Läden geschlossen, hieß es.

Adidas hat sich einen Milliardenkredit besorgt

Einen Ausblick für 2020 gab Adidas weiter nicht ab. Die ursprüngliche Prognose hatte der Konzern zuletzt wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zurückgezogen.

Der Konzern hatte sich vor zwei Wochen einen Notfallkredit über drei Milliarden Euro besorgt, von dem die Staatsbank KfW 2,4 Milliarden übernimmt. Allein im ersten Quartal flossen bei Adidas im operativen Geschäft mehr als 1,4 Milliarden Euro ab, was durch die Nutzung von Kreditlinien ausgeglichen wurde. Ende März hatte Adidas damit knapp zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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