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VW erwartet wegen Corona-Krise "gravierend rückläufiges" Ergebnis

Gewinneinbruch  

VW erwartet wegen Corona-Krise "gravierend rückläufiges" Ergebnis

29.04.2020, 07:57 Uhr | dpa

VW erwartet wegen Corona-Krise "gravierend rückläufiges" Ergebnis. Ein Volkswagen auf einer Hebebühne im Wolfsburger Werk: Der Autokonzern leidet stark unter der Corona-Krise. (Quelle: dpa/Peter Steffen)

Ein Volkswagen auf einer Hebebühne im Wolfsburger Werk: Der Autokonzern leidet stark unter der Corona-Krise. (Quelle: Peter Steffen/dpa)

Jetzt zeigt sich die Corona-Krise auch in den Zahlen: Bei Volkswagen ist der Gewinn im ersten Quartal von 4,1 Milliarden Euro auf 0,7 Milliarden Euro eingebrochen. Und für den Rest des Jahres sieht es kaum besser aus.

Der VW-Konzern stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf deutlich schlechtere Geschäftszahlen im laufenden Jahr ein. Man erwarte ein "im Vorjahresvergleich gravierend rückläufiges" operatives Ergebnis, das aber noch im positiven Bereich landen werde, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mit.

Der Umsatz dürfte "voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen", hieß es. Der größte Autokonzern der Welt gab zudem die detaillierten Zahlen zum ersten Quartal bekannt. Demnach sank der Gewinn vor Steuern im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2019 von 4,1 Milliarden auf noch 0,7 Milliarden Euro.

Ein Viertel weniger Auslieferungen an Wagen

Vorläufige Daten zum Jahresbeginn hatte Volkswagen bereits Mitte April genannt. Diese wurden nun bestätigt: Der Umsatz sank zwischen Januar und März von 60,0 auf 55,1 Milliarden Euro, die Auslieferungen aller Marken gingen um fast ein Viertel (23 Prozent) auf rund 2 Millionen Fahrzeuge zurück. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen sackte von 4,8 auf 0,9 Milliarden Euro ab.

VW hatte wie viele andere Hersteller den Betrieb in Werken und Autohäusern wegen Ansteckungsrisiken und fehlenden Nachschubs durch unterbrochene Lieferketten einstellen müssen. Seit der vergangenen Woche läuft auch in Deutschland die Produktion wieder langsam an, jedoch zunächst mit geringerer Kapazität.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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