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Folgen der Coronavirus-Pandemie: Wirtschaft in der Eurozone bricht massiv ein

Auswirkung von Corona  

Wirtschaft in der Eurozone bricht massiv ein

30.04.2020, 11:53 Uhr | mak, dpa, AFP, rtr

Folgen der Coronavirus-Pandemie: Wirtschaft in der Eurozone bricht massiv ein. Ein Mann vor dem Eiffelturm: Die Wirtschaft in der Eurozone ist wegen Corona stark eingebrochen. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Ein Mann vor dem Eiffelturm: Die Wirtschaft in der Eurozone ist wegen Corona stark eingebrochen. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Die Eurozone bekommt die Krise voll zu spüren: Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Wirtschaft stärker eingebrochen als je zuvor. In einem Land ist es besonders schlimm.

Die Corona-Krise hat den stärksten jemals gemessenen Konjunktureinbruch in der Eurozone ausgelöst. Im ersten Quartal sei die Wirtschaftsleistung im Währungsraum um 3,8 Prozent im Quartalsvergleich gesunken, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mit. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1995. Analysten hatten diesen Rückschlag im Mittel erwartet.

Mitte März wurden in Ländern des Währungsraums die Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Kraft gesetzt. Durch die Maßnahmen wurden große Teile des Wirtschaftslebens lahmgelegt. In der gesamten EU aus 27 Staaten schrumpfte die Wirtschaft im Zeitraum von Januar bis März um 3,5 Prozent.

Diese Staaten leiden besonders

Starke Konjunktureinbrüche wurden bereits am Morgen aus Frankreich, Spanien und Österreich gemeldet. Die Prognosen der drei Staaten im Überblick: 

  • Frankreich: Im ersten Quartal 2020 ist die Wirtschaftsleistung um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geschrumpft.
  • Spanien: In den ersten drei Monaten des Jahres ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent geschrumpft.
  • Österreich: Die österreichische Wirtschaft ist Ökonomen zufolge im ersten Quartal deutlich geschrumpft. Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein Rückgang des BIP von 2,7 Prozent.

Auch die deutsche Bundesregierung rechnet mit dem stärksten Einbruch der Wirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik: Demnach könnte die Wirtschaft in diesem Jahr um mehr als sechs Prozent zurückgehen. In Deutschland sind mehr als 10 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters

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