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Puma sichert sich 900-Millionen-Kredit vom Staat

Weitere Einbußen erwartet  

Puma sichert sich Millionenkredit vom Staat

07.05.2020, 21:22 Uhr | mak, rtr, dpa-AFX

Puma sichert sich 900-Millionen-Kredit vom Staat. Puma-Store in Berlin: Der Sportartikelhersteller benötigt einen Millionenkredit. (Quelle: imago images/STPP)

Puma-Store in Berlin: Der Sportartikelhersteller benötigt einen Millionenkredit. (Quelle: STPP/imago images)

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma braucht in der Corona-Krise Hilfe vom Staat und sichert sich einen riesigen Kredit. Das Geschäft ist eingebrochen – und künftig könnte es noch schlimmer werden.

Wie der größere Konkurrent Adidas braucht auch der fränkische Sportartikelkonzern Puma in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung vom Staat. Puma habe sich einen Kredit von mehr als 900 Millionen Euro gesichert, um die Zeit mit niedrigeren Umsätzen und Erlösen zu überbrücken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mit.

Die staatliche Förderbank KfW übernimmt davon allein 625 Millionen Euro, der Rest kommt von einem Konsortium aus elf weiteren Banken. Auch Puma-Konkurrent Adidas hatte sich in der Corona-Krise einen Kredit gesichert – jedoch in Höhe von drei Milliarden Euro. Allein die KfW steuerte mehr als zwei Milliarden Euro bei.

Im ersten Quartal ging der Gesamtumsatz von Puma um 1,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zurück, das operative Ergebnis brach aber bereits um die Hälfte auf 71,2 Millionen Euro ein. Puma litt dabei unter der Schließung seiner Läden – zunächst in China, ab Mitte März dann auch in Europa und Amerika. Der Umsatz sank dank eines guten Jahresauftakts in diesen beiden Regionen lediglich um 1,5 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro.

Für das zweite Quartal geht Puma von einer nochmaligen Verschlechterung aus, da sich der Lockdown global erst richtig niederschlagen wird. Derzeit seien noch mehr als 50 Prozent der weltweiten Verkaufsfläche für Sport- und Lifestyle-Produkte geschlossen, so Konzernchef Björn Gulden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

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