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Bier-Absatz von Corona steigt – Brauerei macht trotzdem Milliardenverlust

Weltgrößter Bierkonzern  

Absatz von Corona-Bier steigt – Brauerei macht trotzdem Verlust

07.05.2020, 17:46 Uhr | mak, dpa

Bier-Absatz von Corona steigt – Brauerei macht trotzdem Milliardenverlust. Corona-Bier-Flaschen: Der größte Bierbrauer der Welt Anheuser-Busch Inbev macht einen Milliardenverlust – der Absatz von Bier der Marke "Corona Extra" stieg aber. (Quelle: imago images/Fotoarena)

Corona-Bier-Flaschen: Der größte Bierbrauer der Welt Anheuser-Busch Inbev macht einen Milliardenverlust – der Absatz von Bier der Marke "Corona Extra" stieg aber. (Quelle: Fotoarena/imago images)

Geschlossene Kneipen und Restaurants machen dem größten Bierbrauer der Welt, Anheuser-Busch Inbev, zu schaffen. Der Verkauf einer Biermarke steigt in vielen Regionen jedoch: "Corona".

Der Beck's-Mutterkonzern Anheuser-Busch Inbev hat angesichts der Beschränkungen in der Corona-Krise in den ersten drei Monaten des Jahres einen Milliardenverlust eingefahren.

Die Auswirkungen würden zudem den Konzern von April bis Juni noch bedeutend schwerer treffen, teilte der weltgrößte Bierbrauer am Donnerstag im belgischen Leuven mit. Geschlossene Kneipen und Restaurants belasten den Absatz über das Gastgewerbe schwer – im April ging der Getränkeabsatz um rund ein Drittel zurück.

AB Inbev führt bekannte Biermarken wie Budweiser, Beck's, Stella Artois und auch Corona Extra. Die Brauerei fuhr im ersten Quartal unter dem Strich für die Aktionäre einen Verlust von 2,25 Milliarden US-Dollar ein (2,1 Milliarden Euro) nach einem Gewinn von 3,57 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent auf elf Milliarden Dollar.

Absatz von Corona-Bier steigt

Der Getränkeabsatz ging auf vergleichbarer Basis um gut neun Prozent zurück. Vor allem das Geschäft in China war betroffen, wo die Beschränkungen der Pandemie das Geschäftsleben bereits im ersten Quartal größtenteils wochenlang lahmgelegt hatten.

Mit einer Biermarke konnte der Konzern jedoch kräftig zulegen: Ausgerechnet mit Corona Extra. In den Hauptmärkten Mexiko und Kolumbien, sowie in Südafrika, Argentinien und Europa verkaufte der Konzern davon mehr.

Der Bierkonzern hatte bereits Mitte April die geplante Dividendenzahlung um die Hälfte auf 50 Cent je Aktie gekürzt und will nun vor allem die Liquidität im Unternehmen sichern. Den neun Milliarden Dollar schweren Kreditrahmen habe das Unternehmen nun voll ausgenutzt, zudem besorgte sich der Konzern über Anleihen im April 10,5 Milliarden Dollar.

Im zweiten Quartal soll auch der Verkauf der Australien-Tochter Carlton & United an den asiatischen Rivalen Asahi abgeschlossen werden, den AB Inbev im Juli vergangenen Jahres für rund elf Milliarden US-Dollar beschlossen hatte. Das soll die Kasse weiter füllen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

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