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Trotz Reisewarnung: Eurowings will Mallorca vermehrt anfliegen

Trotz Reisewarnung  

Eurowings will Mallorca vermehrt anfliegen

14.05.2020, 17:24 Uhr | mak, dpa, t-online.de

Trotz Reisewarnung: Eurowings will Mallorca vermehrt anfliegen. Eine Eurowings-Maschine auf dem Flughafen Palma de Mallorca: Die Airline will ab dem Wochenende von mehr deutschen Flughäfen auf die Baleareninsel fliegen. (Quelle: imago images/ThomasReiner.pro)

Eine Eurowings-Maschine auf dem Flughafen Palma de Mallorca: Die Airline will ab dem Wochenende von mehr deutschen Flughäfen auf die Baleareninsel fliegen. (Quelle: ThomasReiner.pro/imago images)

Die Airline Eurowings will bereits am kommenden Wochenende ihre Flüge nach Mallorca ausbauen – trotz der amtlichen Reisewarnung. Auch andere Ziele sind geplant. Doch an Touristen richten sich die Flüge nicht.

Trotz der amtlichen Corona-Reisewarnung baut die Fluggesellschaft Eurowings ihr Angebot auf die spanische Insel Mallorca ab dem kommenden Wochenende aus. Neben der nie unterbrochenen Verbindung von Düsseldorf kommen ab Freitag (15. Mai) Flüge aus Hamburg und Stuttgart hinzu, wie es am Donnerstag vom Konzern hieß. Köln und München sollen dann am Wochenende folgen.

"Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen richten sich die Flüge hauptsächlich an Einheimische oder Deutsche, die aus dringenden Gründen nach Mallorca müssen", sagte eine Eurowings-Sprecherin auf t-online.de-Anfrage. Denn ab dem 15. Mai müssen aus dem Ausland nach Spanien Einreisende zwei Wochen in Quarantäne. Die Maßnahme soll so lange gelten, bis der Corona-Alarmzustand endet. Nur für bestimmte Gruppen wird diese ausgesetzt.

Zudem besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bis Mitte Juni. Eurowings rechnet aber damit, dass auch normale Reisen auf die vom Virus weitgehend verschonte Insel Mallorca sehr früh wieder möglich werden. 

Eurowings plant derweil weitere Flüge zu touristischen Zielen im Mittelmeerraum wie Neapel, Catania und Olbia in Italien oder Kavala in Nord-Griechenland. Diese sollen ebenfalls am Wochenende dazukommen.

Auch Lufthansa will Angebot stark erhöhen

"Wir versuchen jetzt, die sukzessiv steigende Nachfrage zu erfüllen", so die Eurowings-Sprecherin. Wie der Preis für Flugtickets zu Touristenzielen aussieht, wenn der Verkehr wieder voll anlaufe, lasse sich aber noch nicht absehen. "Diese Entwicklung ist hochdynamisch."

Auch die Lufthansa, die Muttergesellschaft von Eurowings, will ab Juni ihren Corona-Notflugplan mit wenigen Verbindungen hinter sich lassen. Von Anfang bis Ende Juni werde das Angebot schrittweise auf mehr als 1.800 wöchentliche Verbindungen gesteigert, teilte die Airline-Gruppe am Donnerstag mit. 

Von den Lufthansa-Töchtern baut auch Swiss den Rumpfflugplan wieder aus. Austrian (AUA) und Brussels Airlines hatten den Flugbetrieb wegen Corona-Reisebeschränkungen komplett eingestellt. AUA prüft den Neustart nach dem 7. Juni. Brussels kündigte ihn für den 15. Juni an. Wegen der Corona-Krise beförderte die Lufthansa zuletzt nur noch ein Prozent der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr.

Verwendete Quellen:
  • Gespräch mit Eurowings-Sprecherin
  • Nachrichtenagentur dpa

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