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Rolls-Royce muss 9.000 Stellen streichen: "Müssen uns der Krise stellen"

"Müssen uns der Krise stellen"  

Rolls-Royce muss 9.000 Stellen streichen

21.05.2020, 12:14 Uhr | dpa

Rolls-Royce muss 9.000 Stellen streichen: "Müssen uns der Krise stellen" . Konzernchef Warren East: Rolls Royce muss sich von etwa 9.000 Mitarbeitern trennen. (Quelle: imago images/Jürgen Heinrich)

Konzernchef Warren East: Rolls Royce muss sich von etwa 9.000 Mitarbeitern trennen. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago images)

Die Corona-Pandemie hat die Luftverkehrsbranche schwer getroffen. Triebwerksbauer Rolls-Royce muss daraus nun Konsequenzen ziehen – und entlässt etwa ein Fünftel seiner weltweiten Mitarbeiter.

Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce plant die Streichung von mindestens 9.000 Stellen wegen des Einbruchs des Luftverkehrs während der Corona-Pandemie. "Diese Krise haben nicht wir verursacht. Aber wir müssen uns der Krise stellen", sagte Konzernchef Warren East am Mittwoch in London. In solchen beispiellosen Zeiten müssten schwere Entscheidungen getroffen werden.

Der Konzern hat weltweit etwa 52.000 Mitarbeiter. Die meisten Arbeitsplätze des Unternehmens im Bereich zivile Luft- und Raumfahrt sind in Großbritannien angesiedelt. Rolls-Royce baut vor allem Antriebe für Großraumflugzeuge, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen.

Produktionspläne gekappt

Viele Airline-Manager und die großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus erwarten, dass sich das Geschäft mit Fernflügen als letztes von der Krise erholt. Auch sie haben ihre Produktionspläne infolge der Pandemie gekappt – und zwar besonders stark bei den Großraumjets, deren Antriebe oft von Rolls-Royce stammen. Eine Erholung des Passagierverkehrs dürfte mit Kurz- und Mittelstreckenflügen starten und sich über mehrere Jahre hinziehen, schätzen Experten.

Auch die Handelsorganisation ADS, die die Luftfahrtindustrie in Großbritannien vertritt, rechnet mit langfristigen Folgen für ihre Branche. Die normalen Produktionszahlen dürften erst wieder in drei bis fünf Jahren erreicht werden, sagte ADS-Chef Paul Everitt der BBC.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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