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Corona-Milliarden: Ryanair klagt gegen Staatshilfe für die Lufthansa

Corona-Milliarden  

Ryanair klagt gegen Staatshilfe für die Lufthansa

26.05.2020, 19:49 Uhr | dpa-AFX

Corona-Milliarden: Ryanair klagt gegen Staatshilfe für die Lufthansa. Ryanair-Chef Michael O'Leary: Der Konzerlenker hält die Staatshilfen für die Lufthansa für nicht rechtens. (Quelle: imago images/Frederic Scheiber)

Ryanair-Chef Michael O'Leary: Der Konzerlenker hält die Staatshilfen für die Lufthansa für nicht rechtens. (Quelle: Frederic Scheiber/imago images)

Erst klagte er gegen Air France, jetzt ist die Lufthansa dran: Weil der Bund der deutschen Airline mit Milliarden Euro hilft, zieht Ryanair-Chef O'Leary jetzt vor den Europäischen Gerichtshof.

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair zieht gegen die Corona-Staatshilfen für die Lufthansa vor Gericht. Ryanair-Chef Michael O'Leary kündigte am Dienstag an, er werde beim Europäischen Gerichtshof Einspruch gegen dieses weitere Beispiel einer "illegalen" Staatshilfe einreichen. Die von der Bundesregierung und weiteren Staaten gewährten Milliarden würden dem Wettbewerb in den kommenden fünf Jahren "massiv" schaden.

Ryanair klagt bereits gegen die Staatshilfen für Air France und die skandinavische Airline SAS. O'Leary bezeichnete die Lufthansa am Dienstag als "abhängig" von der Staatshilfe. "Wann immer es eine Krise gibt, ist der erste Reflex der Lufthansa, die Hand in die Tasche der deutschen Regierung zu schieben."

Lufthansa bekommt neun Milliarden Euro vom Staat

Andere Airlines kämen mit der Unterstützung für Kurzarbeit aus, die Lufthansa bekomme auch noch Geld von den Regierungen der Schweiz, Österreichs und Belgiens. Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für Ryanair.

Die Lufthansa und die Bundesregierung hatten sich am Montag auf ein neun Milliarden umfassendes Stützungsprogramm für den von der Corona-Krise schwer getroffenen Luftfahrtkonzern geeinigt. Drei Milliarden Euro sollen als Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fließen, die übrigen sechs Milliarden Euro kommen aus dem für Corona-Hilfen eingerichteten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung. Die EU-Kommission muss das Paket noch genehmigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-afx

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