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"Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird zunehmen"

Ifo-Beschäftigungsindex  

"Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird zunehmen"

27.05.2020, 08:08 Uhr | rtr

. Eine VW-Angestellte (Symbolbild): In vielen Branchen droht ein Stellenabbau. (Quelle: imago images/Hugo Amaral)

Eine VW-Angestellte (Symbolbild): In vielen Branchen droht ein Stellenabbau. (Quelle: Hugo Amaral/imago images)

Die Corona-Krise sorgt weiterhin für schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Zahlreiche Firmen wollen Stellen abbauen. Jedoch hellt sich die Stimmung etwas auf.

Die deutschen Unternehmen gehen auch im Mai von sinkenden Mitarbeiterzahlen aus. Das Beschäftigungsbarometer kletterte im Vergleich zum April nur leicht um 2,0 auf 88,3 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Firmen mitteilte.

"Trotz dieses Anstiegs wird die Zahl der Entlassungen die der Einstellungen übersteigen", sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. "Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird somit zunehmen."

In drei von vier Wirtschaftssektoren legte das Barometer zu. "Nur in der Industrie haben erneut mehr Unternehmen von tendenziell sinkenden Mitarbeiterzahlen berichtet", sagte Wohlrabe. Besonders deutlich fiel das Plus hingegen bei den Dienstleistern aus, gefolgt vom Handel und dem Bau.

Steuerberater wollen mehr Personal einstellen

In den meisten Branchen gebe es aber weiterhin eher Entlassungen. Im Einzelhandel etwa scheine dies vor allem die Händler von Kleidung und Mode zu treffen. "Lichtblicke sind im Moment die Wirtschafts- und Steuerberater sowie die Wirtschaftsprüfer, die wieder mehr Personal einstellen wollen", sagte Wohlrabe. Gleiches gelte für den Nahrungsmittel-Einzelhandel sowie die Fahrradhändler.

Die Stimmung in der Chefetagen hat sich nach ihren historischen Tief wegen der Coronakrise wieder etwas aufgehellt: Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte im Mai, nachdem Lockerungen der strikten Eindämmungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie für Hoffnung auf bessere Geschäfte sorgte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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