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Ifo-Institut: Prognose – deutsche Wirtschaft schrumpft 2020 um 6,6 Prozent

Prognose für 2020  

Deutsche Wirtschaft schrumpft um 6,6 Prozent

28.05.2020, 09:52 Uhr | dpa-AFX

Ifo-Institut: Prognose – deutsche Wirtschaft schrumpft 2020 um 6,6 Prozent. Probleme für die deutsche Wirtschaft: Vor dem Bundestag demonstrierten zuletzt zahlreiche Angehörige der Reisebranche für gezielte Staatshilfen. (Quelle: imago images/Jan Scheunert)

Probleme für die deutsche Wirtschaft: Vor dem Bundestag demonstrierten zuletzt zahlreiche Angehörige der Reisebranche für gezielte Staatshilfen. (Quelle: Jan Scheunert/imago images)

Laut einer neuen Prognose des Ifo-Instituts schrumpft die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 6,6 Prozent. Dafür dürfte das Wachstum im kommenden Jahr stärker anziehen als zuletzt erwartet.

Das Münchner Ifo-Institut geht wegen der Corona-Krise für dieses Jahr von einer starken Schrumpfung der deutschen Wirtschaft aus – rechnet für kommendes Jahr aber auch mit einem kräftigen Wachstum. Das teilte das Institut am Donnerstag in München mit.

Für 2020 gehen die Ökonomen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um 6,6 Prozent einbricht. Dies entspricht der bisherigen Prognose.

Dagegen wurde die Wachstumserwartung für kommendes Jahr von bisher 8,5 auf 10,2 Prozent angehoben. Grundsätzlich weist das Ifo auf die hohe Unsicherheit der Prognose hin. Die Entwicklung hänge stark davon ab, wie schnell sich die Geschäftslage der Unternehmen wieder normalisiere.

Unterschiedliche Szenarien

"Im besten Fall geben die Unternehmen an, dass die Normalisierung im Schnitt nur fünf Monate dauern könnte." Dann würde die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr nur um 3,9 Prozent schrumpfen, und das Wachstum im nächsten Jahr läge bei 7,4 Prozent.


Im schlechtesten Fall mit einer durchschnittlichen Normalisierungsdauer von 16 Monaten würde die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 9,3 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr um 9,5 Prozent wachsen.

"Die Erholung würde sich dann bis weit in das Jahr 2022 hinziehen." Dagegen rechnet das Institut in seinem wahrscheinlichsten Szenario mit einer wirtschaftlichen Erholung bis Mitte 2021.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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