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Konjunkturpaket: Senkung der Mehrwertsteuer – wie viel billiger wird Milch?

Hilfen in Corona-Krise  

So wenig bringt eine Senkung der Mehrwertsteuer wirklich

06.06.2020, 17:39 Uhr
Konjunkturpaket: Senkung der Mehrwertsteuer – wie viel billiger wird Milch?. Junge Frau beim Einkaufen: Einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz werden Sie beim Einkaufen nur wenig merken. (Quelle: imago images/imagebroker)

Junge Frau beim Einkaufen: Einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz werden Sie beim Einkaufen nur wenig merken. (Quelle: imagebroker/imago images)

Einkaufen soll billiger werden: Der Mehrwertsteuersatz, der auf jede Ware aufgeschlagen wird, soll sinken – von 19 auf 16 Prozent. Dadurch sollen die Preise ebenfalls fallen. Doch wie stark? Eine Beispielrechnung.

Der wichtigste Punkt im milliardenschweren Konjunkturpaket der Bundesregierung ist die temporäre Absenkung der Mehrwertsteuer. Von Juli bis Ende des Jahres soll der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sinken. Der reduzierte Steuersatz für Lebensmittel soll von sieben auf fünf Prozent fallen. 

Die Hoffnung der Politik: Händler, Produzenten und Dienstleister geben die Steuersenkung an ihre Kunden weiter. Dadurch sollen die Preise sinken – und Verbraucher mehr einkaufen. Der so ausgelöste erhöhte Konsum soll wiederum die Konjunktur ankurbeln und dafür sorgen, dass die Wirtschaft leichter aus der Corona-Krise herauskommt.

Doch wie genau würde sich ein niedrigerer Steuersatz auf die Preise auswirken? Wo macht sich die geringere Umsatzsteuer bemerkbar – und bei welchen Produkten und Dienstleistungen sind es nur lächerliche Cent-Beträge?


t-online.de klärt diese Fragen anhand von fünf Beispielen. Dabei wird deutlich: Je teurer ein Produkt, desto eher schlägt eine Änderung des Mehrwertsteuersatzes um drei Prozentpunkte zu Buche. Wie genau sich die Preise womöglich verringern, können Sie anhand unserer Bildergalerie nachvollziehen.

So haben wir gerechnet
Die angenommenen Bruttopreise beruhen auf Schätzungen, Durchschnittspreisen und unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller. Diese haben wir durch 1,19 geteilt (im Falle des ermäßigten Steuersatzes durch 1,07). Den so kalkulierte Nettopreis haben wir anschließend mit 1,16 multipliziert (im Falle des ermäßigten Steuersatzes mit 1,05), um so den möglichen Bruttopreis mit dem neuen Mehrwertsteuersatz zu erhalten.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Berechnung

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