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Vapiano plant Comeback nach Insolvenz: 30 Restaurants sollen wieder öffnen

Neuer Investor  

30 Vapiano-Restaurants sollen bald wieder öffnen

11.06.2020, 13:23 Uhr | mak, dpa

Vapiano plant Comeback nach Insolvenz: 30 Restaurants sollen wieder öffnen. Ein geschlossenes Vapiano-Restaurant: Spätestens ab August sollen 30 Läden wieder offen sein. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Ein geschlossenes Vapiano-Restaurant: Spätestens ab August sollen 30 Läden wieder offen sein. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Die Restaurantkette Vapiano will bis August wieder aufmachen – zumindest in Teilen: Ein neuer Investor macht Hoffnung für 30 Läden. Für viele Restaurants ist die Zukunft aber noch offen.

Die neue Investorengruppe der schwer angeschlagenen Restaurantkette Vapiano will spätestens ab August wieder 30 Läden in Deutschland öffnen. Das Unternehmen solle kleiner, aber schlagkräftiger werden, erklärte der ehemalige Vapiano-Vorstand, Mario C. Bauer, der nun das Investorenkonsortium anführt, im Interview mit der "Wirtschaftswoche".

Das operative Geschäft in Deutschland soll unterdessen der Gastronomieunternehmer Delf Neumann übernehmen. Neumann will die Restaurants schnellstmöglich wieder eröffnen, spätestens ab August, hieß es weiter. Auch mit den Franchisepartnern, die aktuell 25 Restaurants haben, wolle er weiter zusammenarbeiten.

Franchise-Unternehmen
Als Franchising bezeichnet man ein Geschäftsmodell, bei dem selbstständige Unternehmer Geschäfte oder Restaurants unter dem Markennamen eines Konzerns führen. Diese Unternehmer werden dann als Franchisenehmer bezeichnet. Bekannte Beispiele in Deutschland sind die Subway- oder McDonald's-Restaurants.

Zukunft von Vapiano noch offen

Bauer zufolge laufen derzeit noch Verhandlungen über die Zukunft von Vapiano. "Wie viele Restaurants am Ende unter dem Namen Vapiano weitermachen, ist heute noch nicht absehbar", sagte Bauer. Er gehe von 140 bis 160 Standorten aus. Momentan gibt es weltweit rund 230 Vapiano-Restaurants. Die mögliche Schwankungsbreite sei aber noch sehr hoch, so Bauer. Er sei jedoch davon überzeugt, "dass die Marke ein Comeback schaffen wird".

Die Vapiano SE hatte Anfang April beim Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Die Auswirkungen der Corona-Krise waren für das ohnehin rote Zahlen schreibende Unternehmen zu viel. Ende April hatte Vapiano das Geschäft zum Verkauf gestellt.

Dabei wurde sowohl ein Verkauf des gesamten weltweiten Geschäfts der Gruppe als auch nur einzelner Restaurant-Portfolios und Vermögenswerte in Erwägung gezogen. Insgesamt sind bei der Vapiano SE und den ebenfalls in vorläufigen Insolvenzverfahren befindlichen operativen Tochtergesellschaften in Deutschland mehr als 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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