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Ferienflieger in der Corona-Krise: Condor will bis zu 1.000 Stellen streichen

Ferienflieger  

Condor will bis zu 1.000 Stellen streichen

15.06.2020, 09:59 Uhr | mak, dpa

Ferienflieger in der Corona-Krise: Condor will bis zu 1.000 Stellen streichen. Eine Condor-Maschine am Frankfurter Flughafen: Bei dem Konzern könnten bis zu 1.000 Stellen auf der Kippe stehen. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Eine Condor-Maschine am Frankfurter Flughafen: Bei dem Konzern könnten bis zu 1.000 Stellen auf der Kippe stehen. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Der Ferienflieger Condor, der mit einem Millionen-Kredit vom Staat über Wasser gehalten wird, will zahlreiche Stellen streichen. Bis zu 1.000 Arbeitsplätze könnten wegen Corona wegfallen.

Der Chef des staatlich geretteten Ferienfliegers Condor rechnet wegen der Verwerfungen durch die Corona-Krise mit einem Stellenabbau. "Ich denke, wir werden, wie die anderen Fluglinien auch, etwa 15 bis 25 Prozent der Stellen abbauen müssen", sagte Airline-Chef Ralf Teckentrup der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Das wären bei uns zwischen 650 und 1.000 Stellen."

Der Ferienflieger war durch die Pleite der Muttergesellschaft, der Thomas-Cook-Gruppe, in Schwierigkeiten geraten und musste bereits vor Corona vom Staat mit einem Millionen-Kredit gerettet werden. Mitte April platzte dann eine geplante Übernahme durch die polnische Luftfahrtgesellschaft PGL, dem Mutterkonzern der Airline Lot. Der Staat lieh dem Unternehmen deshalb noch einmal mehr als eine halbe Milliarde Euro, der Konzern befindet sich erneut in einem Schutzschirmverfahren.

Teckentrup betonte, grundsätzlich sei Condor im Schutzschirmverfahren vor der Corona-Krise erfolgreich restrukturiert worden. Einen neuen Käufer sieht der Konzernchef indes aber nicht. "In der aktuellen Krise denkt niemand an Übernahmen. Ich denke daher, dass wir frühestens Ende nächsten Jahres einen neuen Verkaufsprozess starten werden und frühestens 2022 einen Käufer präsentieren können."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Manager Magazin
  • aero.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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