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Umfrage: In diesen Bundesländern gibt es die meisten Kurzarbeiter

Wegen Corona-Krise  

In diesen Bundesländern gibt es die meisten Kurzarbeiter

22.06.2020, 08:45 Uhr | AFP

Umfrage: In diesen Bundesländern gibt es die meisten Kurzarbeiter. Filiale der Agentur für Arbeit in München (Symbolbild): In Bayern gibt es besonders viele Kurzarbeiter. (Quelle: imago images/MiS)

Filiale der Agentur für Arbeit in München (Symbolbild): In Bayern gibt es besonders viele Kurzarbeiter. (Quelle: MiS/imago images)

In der Corona-Krise meldeten viele Betriebe Kurzarbeit an. Laut einer neuen Umfrage sind besonders die Bundesländer betroffen, in denen die Automobilindustrie ansässig ist.

Bayern ist einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge das Bundesland mit den meisten Kurzarbeitern im Zuge der Corona-Krise. Im Mai seien dort 1,469 Millionen Menschen in Kurzarbeit gewesen, das seien 26 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, teilte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag mit. 

Im größeren Nordrhein-Westfalen waren demnach 1,466 Millionen Arbeitnehmer in Kurzarbeit, 21 Prozent der Beschäftigten. Baden-Württemberg hatte demzufolge im vergangenen Monat 1,09 Millionen Kurzarbeiter oder 23 Prozent.

Es folgten Niedersachsen und Bremen mit zusammen 767.000 Kurzarbeitern oder 23 Prozent, wie das Ifo weiter mitteilte. "Gerade in den Ländern mit bedeutender Automobil- und Zuliefererindustrie wird besonders viel Kurzarbeit gefahren", erläuterte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link.

Auf den weiteren Plätzen befinden sich Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit zusammen 620.000 Kurzarbeitern oder 21 Prozent, Hessen mit 552.000 oder 21 Prozent, Schleswig-Holstein und Hamburg mit 422.000 Kurzarbeitern oder 21 Prozent, Rheinland-Pfalz und Saarland mit 315.000 (17 Prozent), Sachsen mit 306.000 oder 19 Prozent sowie Thüringen und Sachsen-Anhalt mit 269.000 Kurzarbeitern oder 17 Prozent der Beschäftigten. Insgesamt schätzt das Ifo die Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf etwa 7,3 Millionen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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