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Wegen Corona-Lockdown: H&M schreibt rote Zahlen

Geschlossene Läden  

Modehändler H&M schreibt wegen Corona rote Zahlen

26.06.2020, 12:19 Uhr | dpa-AFX

Wegen Corona-Lockdown: H&M schreibt rote Zahlen. Eine Filiale des Modehändlers H&M: Der Konzern macht in der Corona-Krise große Verluste. (Quelle: imago images/Dean Pictures)

Eine Filiale des Modehändlers H&M: Der Konzern macht in der Corona-Krise große Verluste. (Quelle: Dean Pictures/imago images)

Der Corona-Lockdown zeigt sich mit etwas Verzögerung in den Büchern vieler Einzelhändler. Auch der Modekonzern H&M ist schwer getroffen. Das Unternehmen fuhr im zweiten Quartal einen Millionen-Verlust ein.

Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) Hennes & Mauritz-B- Aktie hat wegen der Corona-Krise im zweiten Geschäftsquartal ein deutliches Minus eingefahren. Der Konzern, der wegen der Pandemie zeitweise mehrere tausend Läden hatte schließen müssen, wird nun im Laufe des Jahres unter dem Strich sein Filialnetz weltweit um rund 40 Läden verkleinern, wie H&M am Freitag in Stockholm mitteilte. Die Aktie gab am Freitag im frühen Handel etwas nach.

Das zweite Quartal des Geschäftsjahres begann Anfang März und lief bis Ende Mai, es umspannt damit die bisherige Hochphase der Corona-Krise in Europa. Im Berichtszeitraum belief sich der Verlust nach Steuern auf 4,9 Milliarden schwedische Kronen (470 Millionen Euro).

Großer Gewinn im Vorjahreszeitraum

Im Vorjahresquartal hatte H&M noch einen Gewinn von 4,5 Milliarden schwedische Kronen eingefahren. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis unter den Erwartungen von Analysten.

Trotz der Belastungen verfügt das Unternehmen den eigenen Angaben zufolge über ausreichend Liquidität: Ende Mai belief sich der Barmittelbestand auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen.


Nach Konzernangaben waren Mitte April rund 80 Prozent der H&M-Läden dicht. Zwar konnte das Online-Geschäft im gesamten Quartal fast um ein Drittel zulegen, doch wie bereits bekannt, sanken die Gesamterlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte auf 28,66 Milliarden schwedische Kronen (2,7 Milliarden Euro).

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