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Corona-Krise: Flugzeugbauer Airbus will Tausende Stellen streichen

Wegen Corona-Krise  

Flugzeugbauer Airbus will Tausende Stellen abbauen

29.06.2020, 09:36 Uhr | AFP, dpa

Corona-Krise: Flugzeugbauer Airbus will Tausende Stellen streichen. Ein Airbus-Flugzeug der australischen Airline Qantas am Boden (Symbolbild): Der Flugzeugbauer will seine Produktion stark herunterfahren. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Ein Airbus-Flugzeug der australischen Airline Qantas am Boden (Symbolbild): Der Flugzeugbauer will seine Produktion stark herunterfahren. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

In der Corona-Krise blieben viele Flugzeuge am Boden. Das bekommen auch die Flugzeugbauer zu spüren: Airbus kündigt nun an, seine Produktion stark zu drosseln und Tausende Stellen zu streichen.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat angekündigt, wegen der Corona-Krise Tausende Stellen zu streichen. Dabei gehe es um die "notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen", sagte Konzernchef Guillaume Faury der Zeitung "Die Welt". Nach seinen Angaben wird Airbus für zwei Jahre die Produktion und die Auslieferungen um 40 Prozent reduzieren.

Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury. Den genauen Umfang des Stellenabbaus will er nach Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite bis Ende Juli verkünden. Spekuliert wird, dass bis zu 15.000 Stellen in der Zivilflugzeugsparte mit 90.000 Beschäftigten betroffen sind.

Alle Modelle sollten jedoch weiter gebaut werden, wenn auch "in langsamerem Tempo", sagte der Airbus-Chef. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nach seinen Angaben nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, da sie von den Airlines wegen der Krise nicht abgenommen würden.

Im ersten Quartal Minus von fast einer halben Milliarde Euro

Airbus hatte wegen der Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden.

Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Pandemie stark eingebrochen. Entsprechend weniger neue Maschinen kaufen die Airlines.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa

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