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Corona-Lockerungen: Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland sinkt

Ifo-Berechnung  

Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland rückläufig

30.06.2020, 12:58 Uhr | dpa

Corona-Lockerungen: Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland sinkt. Ein Café-Mitarbeiter schleppt Stühle: Die Kurzarbeit in der Gastronomie geht zurück. (Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Ein Café-Mitarbeiter schleppt Stühle: Die Kurzarbeit in der Gastronomie geht zurück. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind weniger Menschen in Kurzarbeit. Besonders in der Gastronomie gibt es eine Entspannung. In anderen Branchen aber steigt die Zahl der Kurzarbeiter weiter.

In Deutschland ist die Zahl der Kurzarbeiter nach Berechnungen des Ifo-Instituts im Juni gesunken. Nach 7,3 Millionen Kurzarbeitern im Mai seien es im Juni noch 6,7 Millionen gewesen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

Der Anteil an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sei damit von zuvor 22 Prozent auf nur noch 20 Prozent geschrumpft. Die Berechnung basiert auf den Ergebnissen von Unternehmensbefragungen des Münchener Forschungsinstituts.

In der Industrie nimmt die Kurzarbeiter-Zahl zu

"Der Rückgang ist recht zögerlich, und in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu", sagt Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. Nach der Ifo-Schätzung erhöhte sich die Zahl der Kurzarbeiter in der Industrie von 2,2 Millionen auf 2,3 Millionen Menschen und damit von 31 auf 33 Prozent der Beschäftigten in den Industriebetrieben.

In der Autobranche stieg die Zahl der Kurzarbeiter laut Ifo-Berechnungen leicht von 513.000 auf 516.000, der Anteil blieb bei 46 Prozent. Im Maschinenbau nahm die Zahl von 316.000 auf 354.000 zu, der Anteil wuchs von 29 auf 33 Prozent.

Eine Verbesserung der Lage zeigte sich hingegen im Gastgewerbe. Hier sank die Zahl der Kurzarbeiter laut Ifo-Berechnungen von 796.000 auf 672.000. Allerdings liegt der Anteil der Kurzarbeiter im Gastgewerbe immer noch bei 61 Prozent sind nach 72 Prozent im Mai.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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