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Firmen schreiben wieder mehr Stellen aus

Trotz Corona  

Firmen schreiben wieder mehr Stellen aus

30.06.2020, 12:51 Uhr | AFP

Firmen schreiben wieder mehr Stellen aus. Zwei Schreiner (Symbolbild): Besonders im verarbeitenden Gewerbe werden deutlich weniger Arbeitskräfte gebraucht als noch 2019. (Quelle: imago images/Frank Schultze)

Zwei Schreiner (Symbolbild): Besonders im verarbeitenden Gewerbe werden deutlich weniger Arbeitskräfte gebraucht als noch 2019. (Quelle: Frank Schultze/imago images)

Gute Nachrichten für Arbeitslose: Der starke Einbruch Arbeitskräfte-Nachfrage ist vorerst gestoppt. Dennoch ist die Anzahl der neuen Stellen ist deutlich unter dem Niveau des vergangenen Jahres.

Der coronabedingte Abwärtstrend bei der Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften ist vorerst zum Halten gekommen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) blieb von Mai auf Juni unverändert bei 91 Punkten, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Mit der schrittweisen Lockerung der Pandemiemaßnahmen nehmen die Neumeldungen von Stellen demnach nun erneut leicht zu. Seinen Vorjahreswert unterschreite der BA-X mit einem Minus von 38 Punkten allerdings weiterhin beträchtlich.

Der Arbeitskräftebedarf sei in allen Branchen mit Ausnahme der Land- und Forstwirtschaft geringer als im Vorjahr, erklärte die Behörde weiter. Fast die Hälfte des Rückgangs gehe auf die abnehmende Nachfrage von Zeitarbeitsunternehmen und dem verarbeitenden Gewerbe zurück. Aus diesen Wirtschaftszweigen seien jeweils rund ein Drittel weniger Stellen gemeldet worden als im Vorjahr.

Auch das Gastgewerbe ist stark betroffen

Besonders durch den Lockdown betroffen sei auch das Gastgewerbe: Hier seien die gemeldeten Stellen um 45 Prozent eingebrochen. Bei Verkehrs- und Logistikunternehmen belaufe sich die Stellenrückgänge auf gut ein Drittel.

Der Handel, qualifizierte Unternehmensdienstleistungen und sonstige wirtschaftliche Dienstleitungen wie Reisebüros sowie die Finanzbranche meldeten den Angaben zufolge je ein gutes Viertel weniger Stellen. Auch in den meisten anderen Wirtschaftszweigen liege der Rückgang im zweistelligen Prozentbereich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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