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Hohe Gold-Nachfrage bei Anlegern: In Tresoren lagert so viel Gold wie nie


Große Nachfrage  

In den Tresoren der Deutschen Börse lagert so viel Gold wie noch nie

02.07.2020, 12:44 Uhr | dpa-AFX

Hohe Gold-Nachfrage bei Anlegern: In Tresoren lagert so viel Gold wie nie. Mehrere Feinunzen Gold (Symbolbild): Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist in der Corona-Krise hoch. (Quelle: imago images/MIchael Gottschalk)

Mehrere Feinunzen Gold (Symbolbild): Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist in der Corona-Krise hoch. (Quelle: MIchael Gottschalk/imago images)

Viele Anleger schrecken vor Investitionen an den Finanzmärkten noch zurück – und legen ihr Geld lieber in Gold an. Die Folge: Der Metallbestand der Börse erreicht ein neues Rekordlevel.

In unsicheren wirtschaftlichen Zeiten hat die Nachfrage nach Gold als Anlage bei der Deutschen Börse deutlich zugelegt. 221,7 Tonnen des Edelmetalls lagerten zum 30. Juni in den Tresoren des Unternehmens in Frankfurt, wie die Börse am Donnerstag mitteilte. Zu Jahresbeginn waren es noch 18,5 Tonnen weniger.

Neues Gold kommt immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Nach dem Anstieg des Goldpreises in den vergangenen Monaten kletterte der Wert der Goldbestände auf 11,3 Milliarden Euro – ebenfalls ein Höchststand.

Weiter hohe Gold-Nachfrage erwartet

Angesichts der hohen Unsicherheit an den Märkten rechnet die Deutsche Börse weiterhin mit "regem Interesse an Gold". Das Edelmetall gilt in turbulenten Zeiten für Anleger als sicherer Hafen.

Zudem bringen Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen schon lange kaum noch etwas ein. Investments in Gold, das weder Zins noch Dividende abwirft, sind daher trotzdem attraktiv für Sparer.

Auch die Börse Stuttgart bietet ein börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis an ("Euwax Gold"). Für dieses Produkt war einer Mitteilung aus dem Mai zufolge das tägliche Handelsvolumen zuletzt viermal so hoch wie im Vorjahresdurchschnitt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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