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Wirtschaft: Exporte im Mai weiter niedrig – jedoch Erholung gegenüber April

Corona-Krise  

Exporte im Mai weiter niedrig – jedoch Erholung gegenüber April

09.07.2020, 11:16 Uhr | fls, rtr, dpa-AFX

Wirtschaft: Exporte im Mai weiter niedrig – jedoch Erholung gegenüber April. Das Containerterminal in Bremerhaven: Deutschlands Exportunternehmen führen wieder mehr Waren ins Ausland aus. (Quelle: imago images)

Das Containerterminal in Bremerhaven: Deutschlands Exportunternehmen führen wieder mehr Waren ins Ausland aus. (Quelle: imago images)

Die für Deutschland wichtige Exportwirtschaft berappelt sich wieder. Der heftigste Einbruch der Ausfuhren im April ist überwunden: Im Mai stiegen die Ausfuhren wieder an.

Nach dem historischen Einbruch der Exporte im April haben Deutschlands Unternehmen im Mai wieder mehr Waren und Dienstleistungen in andere Länder ausgeführt. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Exporte um neun Prozent an, bei den Importen gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein Plus von 3,5 Prozent. Absolut belief sich der Wert aller Exporte auf 80,3 Milliarden Euro.

Gleichzeitig lagen die Exporte 29,7 Prozent unterhalb des Niveaus vom Mai 2019. Im Jahresvergleich ist der Rückgang der Exporte im Mai damit nur unbedeutend geringer als noch im April. Damals brachen die Exporte um 31,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein.

DIHK: Ausfuhren könnten 2021 um sieben Prozent steigen

Auslöser des heftigen Einbruchs der Exporte ist die Corona-Krise. Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten hatten zuletzt tiefe Spuren hinterlassen.

Die gesamte Wirtschaft steht 2020 vor einer tiefen Rezession. Die EU-Kommission sagt für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,3 Prozent voraus und damit den stärksten Einbruch in der Nachkriegszeit.

Die Exporte werden nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags wegen der Virus-Pandemie 2020 um 15 Prozent schrumpfen. Im nächsten Jahr könnten die Ausfuhren laut DIHK womöglich um sieben Prozent steigen, "wenn es richtig gut läuft". 

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa-AFX

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