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Corona-Krise: Zahl der Arbeitslosen in den USA steigt wieder an

1,4 Millionen Erstanträge  

Zahl der Arbeitslosen in den USA steigt wieder an

23.07.2020, 15:36 Uhr | dpa

Corona-Krise: Zahl der Arbeitslosen in den USA steigt wieder an. Mitglieder eine Hilfsorganisation in den USA verteilen kostenlos Früchte: Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt in der Corona-Krise stark an. (Quelle: imago images/Zuma Wire)

Mitglieder eine Hilfsorganisation in den USA verteilen kostenlos Früchte: Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt in der Corona-Krise stark an. (Quelle: Zuma Wire/imago images)

Die USA sind weiterhin stark von der Corona-Krise betroffen: Nachdem die Zahl der neu gemeldeten Arbeitslosen zuletzt rückläufig war, steigt sie nun wieder an. Diese Entwicklung hat auch regionale Ursachen.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Corona-Pandemie ist in den USA erstmals seit mehr als drei Monaten wieder gestiegen. In der Woche bis einschließlich 18. Juli stellten 1,416 Millionen Menschen einen entsprechenden Antrag, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. 

Das war eine Zunahme um 109.000 verglichen mit der Vorwoche. Die Werte zeigen, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider.

Extra-Geld für Arbeitslose wird nicht mehr gezahlt

Die anhaltend hohe Zahl ist auch deswegen von Bedeutung, weil die zusätzliche Arbeitslosenhilfe des Bundes in Höhe von 600 Dollar pro Woche aus einem Corona-Hilfspaket vom März in dieser Woche ausläuft. Betroffen sind mehr als 16 Millionen Amerikaner. Bislang hat sich der Kongress nicht auf eine Fortsetzung im Rahmen eines neuen Hilfspakets einigen können.

Experten rechnen für 2020 mit einer Rezession und befürchten, dass die Arbeitslosenquote auch Ende des Jahres noch bei knapp 10 Prozent liegen könnte. Zuletzt war die Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni gesunken.

Lokale Lockdowns treiben Zahlen nach oben

Die Statistik beruhte allerdings nur auf Daten, die bis zur Mitte des Monats erhoben worden waren. Mögliche Konsequenzen der jüngsten dramatischen Zuspitzung der Corona-Pandemie spiegelten sich darin daher noch nicht wider.

Mehrere Bundesstaaten insbesondere im Süden und Westen des Landes haben erneut Beschränkungen für Bars, Fitnesszentren und andere Geschäfte erlassen. Das dürfte sich negativ auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben.

Vor der Zuspitzung der Pandemie in den USA im März hatte die Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit Jahrzehnten. Die Pandemie brachte das öffentliche Leben dann weitgehend zum Erliegen, viele Geschäfte, Restaurants und Fabriken wurden im ganzen Land zeitweise geschlossen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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