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Gold: Preis kurz vor Rekordhoch – warum kein Ende in Sicht ist


Über 1.900 US-Dollar  

Goldpreis kurz vor Rekordhoch – und kein Ende in Sicht

24.07.2020, 17:27 Uhr | cho, dpa

Gold: Preis kurz vor Rekordhoch – warum kein Ende in Sicht ist. Ein Stapel Goldbarren (Symbolbild): Der Preis für das Edelmetall könnte bald einen neuen Rekord erreichen. (Quelle:  brightstars)

Ein Stapel Goldbarren (Symbolbild): Der Preis für das Edelmetall könnte bald einen neuen Rekord erreichen. (Quelle: brightstars)

Der Goldpreis steuert wegen der Corona-Krise auf einen neuen Rekord zu. Die technisch wichtige Marke von 1.920 Dollar ist in Reichweite. Warum es dann sogar noch höher hinaus gehen könnte.

Der Goldpreis kommt seinem neun Jahre alten Rekordhoch immer näher. Am Freitagnachmittag stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1.905 US-Dollar. Damit ist ein neuer Rekord nicht mehr weit entfernt. Der aktuelle Höchstwert wurde im September 2011 mit rund 1921 Dollar erreicht.

Seit dem Jahrestief Mitte März verteuerte sich das Edelmetall um knapp 30 Prozent. Allein seit Anfang Juli stieg der Preis um 7,5 Prozent. Experten erwarten nun Großes – sogar ein Anstieg bis 2.000 Dollar sei möglich.

Gold: ETF-Nachfrage treibt Preis hoch

Denn der Goldpreis werde derzeit vor allem durch die Nachfrage nach physisch mit Gold gedeckten Indexfonds (ETFs) getrieben. ETFs sind spezielle Aktienfonds, bei denen ein Computeralgorithmus einen Aktienindex nachbildet. Wer sein Geld in ETFs anlegt, investiert in der Regel langfristig – was einen weiteren Preisanstieg mit sich bringen könnte.

Gold ist zurzeit aufgrund mehrerer Entwicklungen unter Anlegern sehr beliebt. Ein Hauptgrund ist die Corona-Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Dazu gehören die hohe Unsicherheit über den Fortgang der Krise, die stark steigende Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie die anhaltend niedrigen Zinsen auf der Welt. Gold gilt unter Anlegern als Krisen- und Inflationsschutz.

Verwendete Quellen:

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