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Rekordniveau: Im Mai so viele Menschen in Kurzarbeit wie noch nie

Rekordzahl  

Im Mai so viele Menschen in Kurzarbeit wie noch nie

30.07.2020, 11:22 Uhr | rtr, dpa

Rekordniveau: Im Mai so viele Menschen in Kurzarbeit wie noch nie. Arbeitsagentur in Wiesbaden (Symbolbild): Die Kurzarbeit ist im Mai auf einen historischen Wert geklettert. (Quelle: imago images/Jörg Halisch)

Arbeitsagentur in Wiesbaden (Symbolbild): Die Kurzarbeit ist im Mai auf einen historischen Wert geklettert. (Quelle: Jörg Halisch/imago images)

Der deutsche Arbeitsmarkt in der Corona-Krise: Im Mai waren 6,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit – das war die höchste jemals ermittelte Zahl. Dadurch blieb jedoch ein dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit aus.

Der deutsche Arbeitsmarkt hat im Juli die Folgen der Corona-Krise recht gut weggesteckt. Die Arbeitslosigkeit stieg von Juni auf Juli um 57.000 auf 2,91 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte. Das seien 635.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote legte von Juni auf Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent zu.

Kurzarbeit verhinderte einen höheren Anstieg: Nach vorläufigen hochgerechneten Daten bezogen laut BA im Mai 6,7 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld.

Im April hatte die Zahl noch bei 6,1 Millionen gelegen. Damit war im Mai nach Hochrechnungen die höchste jemals ermittelte Zahl von Kurzarbeitern in der Bundesrepublik erreicht, wie die Behörde am Donnerstag in Nürnberg mitteilte.

BA: "Arbeitsmarkt steht nach wie vor unter Druck"

"Der Arbeitsmarkt steht wegen der Corona-Pandemie nach wie vor unter Druck, auch wenn sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet", sagte BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach. Die Arbeitslosenzahl sei zu Beginn der Sommerpause im üblichen Umfang gestiegen.

Der Corona-bedingte Anstieg habe sich in diesem Monat vorerst nicht fortgesetzt. Üblich ist für Juli aufgrund der Sommerferien und des Kündigungstermins zum 30. Juni ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl, der im Schnitt der vergangenen Jahre bei rund 50.000 lag.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

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