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Dax stürzt in die Tiefe – und schließt 3,45 Prozent weniger


Wirtschaftseinbruch  

Dax rauscht in die Tiefe – und schließt 3,45 Prozent niedriger

30.07.2020, 21:25 Uhr | mak, dpa, dpa-AFX

Dax stürzt in die Tiefe – und schließt 3,45 Prozent weniger. Handelssaal der Frankfurter Börse: Der Dax ist nach schlechten Konjunkturdaten eingeknickt. (Quelle: Reuters/Staff)

Handelssaal der Frankfurter Börse: Der Dax ist nach schlechten Konjunkturdaten eingeknickt. (Quelle: Staff/Reuters)

Der deutsche Leitindex reagiert auf den historischen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland und den USA: Der Dax knickt um 3,45 Prozent ein – und schließt auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Juli.

Wachstumssorgen und enttäuschende Unternehmensnachrichten haben den Deutschen Aktienindex (Dax) DAX Index am Donnerstag in die Tiefe rauschen lassen. Für Verunsicherung unter Anlegern sorgte auch, dass US-Präsident Donald Trump auf Twitter offen mit dem Gedanken an eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl im November spielte.

Nach dem bis zur Wochenmitte recht lethargischen Verlauf büßte der Leitindex damit nun 3,45 Prozent oder rund 442 Punkte auf 12.379,65 Punkte ein. Dies ist das niedrigste Niveau seit Anfang Juli. Der MDax MDAX PERFORMANCE-INDEX Index der mittelgroßen Werte sackte um 2,10 Prozent auf 26 265,42 Punkte ab.

Im Dax verloren besonders die Vorzugsaktien von Volkswagen – nämlich um mehr als sechs Prozent. Der Autobauer rutschte in der Corona-Krise tief in die roten Zahlen und will nun weniger an die Aktionäre ausschütten als zunächst gedacht.

Schlechter im Leitindex waren nur noch Wirecard-Aktien mit einem Minus von rund elf Prozent. Die Papiere des insolventen Zahlungsdienstleisters sind inzwischen zu einem kurzfristigen Spekulationsobjekt geworden.

Wirtschaft in den USA und in Deutschland historisch eingebrochen

Die deutsche Wirtschaft hat auf dem Höhepunkt der Corona-Krise einen noch nie da gewesenen Einbruch erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte.

Es war der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970. Bereits zum Jahresanfang war die Wirtschaftsleistung deutlich gesunken.

Auch die US-Wirtschaft brach im zweiten Quartal dramatisch ein, wie die amerikanische Regierung am Donnerstag mitteilte. Von April bis einschließlich Juni schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufs Jahr hochgerechnet um 32,9 Prozent. Der Dow Jones als ein wichtiger US-Aktienindex blieb davon jedoch weitgehend unbeeindruckt und fiel zum europäischen Handelsschluss nur um knapp ein Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

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