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Wegen Corona: Wirtschaft in Eurozone bricht dramatisch ein

Wegen Corona-Krise  

Wirtschaft in Eurozone bricht dramatisch ein

31.07.2020, 11:24 Uhr | rtr, dpa

Wegen Corona: Wirtschaft in Eurozone bricht dramatisch ein. EU-Kommission (Symbolbild): Die Wirtschaft in der Eurozone ist unter die Räder gekommen. (Quelle: imago images/Westend61)

EU-Kommission (Symbolbild): Die Wirtschaft in der Eurozone ist unter die Räder gekommen. (Quelle: Westend61/imago images)

In Deutschland hat das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal einen historischen Einbruch erlebt. Schuld sind die Auswirkungen der Corona-Krise. Auch die Wirtschaft in der Eurozone leidet unter der Pandemie.

Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone ist wegen der Corona-Krise drastisch eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im Zeitraum von April bis Juni zum Vorquartal um 12,1 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Freitag auf Basis einer vorläufigen Schätzung mitteilte.

Bruttoinlandsprodukt
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der wichtigste Gradmesser für die wirtschaftliche Leistung eines Staates. Das BIP ist der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen für den Endverbraucher, die innerhalb eines Zeitraums in einem Land hergestellt oder angeboten wurden.

Dies sei der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1995. Experten hatten einen Einbruch in dieser Größenordnung erwartet, nachdem die Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn um 3,6 Prozent zurückgegangen war.

Spanien trifft Corona-Krise besonders hart

Die Wirtschaft im Euro-Währungsraum war bereits angeschlagen in die Corona-Krise gegangen und steckt nun tief in der Rezession. Auch die beiden größten Volkswirtschaften der Euro-Zone wurden hart getroffen: Während das BIP in Deutschland um 10,1 Prozent schrumpfte, waren es in Frankreich sogar 13,8 Prozent.

Dazwischen bewegt sich Italien mit minus 12,4 Prozent. Noch heftiger durchgeschüttelt wurden jedoch die Volkswirtschaften in Portugal (minus 14,1 Prozent) und Spanien mit minus 18,5 Prozent. Vergleichsweise glimpflich war der BIP-Rückgang in Litauen mit minus 5,1 Prozent und in Lettland mit minus 7,5 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

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