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Aktien New York: Drei Tech-Giganten strahlen - Dow gibt weiter nach


Aktien New York: Drei Tech-Giganten strahlen - Dow gibt weiter nach

31.07.2020, 17:04 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Unerwartet starke Quartalszahlen einiger Branchen-Giganten haben am Freitag die wichtigsten US-Technologie-Indizes gestützt. Die Standardwerte-Indizes hingegen weiteten ihre Vortagesverluste etwas aus. Hier schlugen auch negative Unternehmensnachrichten zu Buche.

Der Dow Jones Industrial büßte 0,71 Prozent auf 26 126,87 Punkte ein. Bereits am Donnerstag hatte eine historisch beispiellose Schwäche der US-Wirtschaft den Index ins Minus gedrückt.

Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,40 Prozent auf 3233,14 Zähler abwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 hingegen stieg um 0,45 Prozent auf 10 763,82 Zähler.

Unter den Tech-Werte überzeugten die Aktien von Amazon, Apple und Facebook <S30303M1027>, die um zwischen rund vier und fast acht Prozent anzogen. Apple und Facebook erreichten sogar jeweils Rekordhochs. Die Papiere der Google-Mutter Alphabet hingegen fielen um fast fünf Prozent.

Amazon profitierte inmitten der Corona-Pandemie weiter stark vom Shopping-Boom im Internet und das Geschäft von Apple zeigt sich immun gegen die Krise. Beim weltgrößten Online-Netzwerk Facebook zeigte zwar der Boykott durch Werbekunden aus Protest gegen Hassrede Wirkung, dennoch übertrafen die Quartalszahlen die Markterwartungen. Höhere Kosten und sinkende Werbeeinnahmen während der Pandemie hingegen belasteten den Google-Mutterkonzern Alphabet.

Insgesamt hätten die Quartalszahlen der großen Technologieunternehmen gezeigt, dass die US-Wirtschaft besser aus der Krise komme als die deutsche, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. "Darüber hinaus ist die Fed gewillt, den Dollar abzuwerten. Darin liegt das Potenzial eines Katalysators für die Gewinnentwicklung der amerikanischen Unternehmen, die jahrelang mit einem immer weiter steigenden Dollar zu kämpfen hatten. Die US-Wirtschaft kassiert gerade die Dividende einer starken eigenen Währung, indem sie auf eine gezielte Abwertung setzt", erklärte Stanzl.

Unter den Einzelwerten standen neben den Technologiewerten auch die Aktien von Ölkonzernen im Fokus. Die beiden größten US-Ölmultis ExxonMobil und Chevron rutschten im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen. Der globale Konjunktureinbruch wegen der Pandemie ließ die Nachfrage und die Preise am ohnehin schon schwächelnden Ölmarkt weiter sinken, das bringt die Branchenriesen stark unter Druck. Damit knickten die Anteilscheine von Chevron am Dow-Ende um knapp fünf Prozent ein und die Papiere von ExxonMobil fielen um fast zwei Prozent.

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