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"Exzessive Ausmaße": Goldpreis erreicht neues Allzeithoch


Corona-Sorgen  

Goldpreis erreicht neuen Höchststand – erneut

06.08.2020, 15:22 Uhr | dpa

"Exzessive Ausmaße": Goldpreis erreicht neues Allzeithoch. Goldbarren und Münzen: Das Edelmetall setzt seinen Höhenflug fort. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Goldbarren und Münzen: Das Edelmetall setzt seinen Höhenflug fort. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Wegen der Corona-Krise eilt Gold von einem Rekordhoch zum nächsten: Am Donnerstag kostete eine Feinunze des Edelmetalls fast 2.065 US-Dollar. Auch in Euro gerechnet erzielte Gold ein neues Hoch.

Der Goldpreis hat seine Rekordjagd am Donnerstag ungebremst fortgesetzt und erneut eine Höchstmarke erreicht. An der Börse in London wurde das Edelmetall am frühen Nachmittag für 2.064,99 US-Dollar je Feinunze (rund 31,1 Gramm) gehandelt und damit so hoch wie noch nie. 

Zuletzt wurde der Goldpreis vor allem durch die Sorge vor einer neuen Zuspitzung der Corona-Krise angetrieben und hatte bereits zur Wochenmitte einen Höchststand markiert.

Seit Beginn des Jahres hat Gold etwa 36 Prozent an Wert gewonnen. Auch in Euro gerechnet war Gold am Donnerstag mit 1.743 Euro so viel wert wie noch nie.

Preisanstieg mit "exzessiven Ausmaßen"

Die Gründe für den starken Anstieg des Goldpreises sehen Experten weiterhin in der großen Unsicherheit vieler Anleger über die weitere Entwicklung der Corona-Krise. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen auch in Europa wieder gestiegen, nachdem sich die Lage zuvor in den USA zugespitzt hatte. Außerdem sorgen auch zunehmende politische Spannungen zwischen China und den USA für eine nervöse Stimmung an den Finanzmärkten.

"Die Rahmenbedingungen sprechen für eine weiterhin robuste Nachfrage seitens der Anleger", beschrieb Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank die Stimmung am Goldmarkt. Seiner Einschätzung nach überwiegen zwar die positiven Argumente für Gold, allerdings habe der Preisanstieg mittlerweile "exzessive Ausmaße" angenommen. Er wollte daher "kräftige Rücksetzer" beim Goldpreis in den kommenden Handelstagen nicht ausschließen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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