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Ifo-Institut: Deutsche Industrie hofft auf Erholung

Corona-Krise  

Ifo-Ökonomen: Deutsche Industrie hofft auf Erholung

07.08.2020, 07:59 Uhr | rtr

Ifo-Institut: Deutsche Industrie hofft auf Erholung. Ein junger Industriearbeiter (Symbolbild): Die Industrie blickt gelassener in die Zukunft. (Quelle: imago images/Panthermedia)

Ein junger Industriearbeiter (Symbolbild): Die Industrie blickt gelassener in die Zukunft. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Besserung in Sicht? Die deutschen Unternehmen hoffen einer Umfrage zufolge darauf, ihre Produktion bald wieder ausweiten zu können. Einige Branchen sind besonders optimistisch – bei anderen sieht es noch düster aus.

In Hoffnung auf ein Abflauen der Corona-Krise rechnen die deutschen Industriebetriebe einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge in den kommenden drei Monaten mit einer Zunahme ihrer Produktion. Die Stimmung in der Branche hellte sich demnach im Juli den dritten Monat in Folge auf.

Der Ifo-Produktionsindikator stieg auf plus 14,7 Punkte, nach plus 4,4 im Juni, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung der Münchner Wirtschaftsforscher hervorging. "Die Industrie arbeitet sich weiter aus ihrem Produktionstal", sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

So ist die Lage in den Branchen

Demnach plant die Autoindustrie die Produktion nur geringfügig auszuweiten: Der Index stieg leicht auf 51 Punkte, von 49 im Juni. Die Getränkehersteller und die Pharma-Unternehmen planen eine deutlichere Steigerung. Auch in der Chemiebranche und bei den Nahrungsmittelherstellern haben sich die Erwartungen verbessert.

In anderen Branchen haben sich die Erwartungen dagegen eingetrübt: Bei den Herstellern von Möbeln, von Gummi- und Kunststoffwaren, von Druckerzeugnissen sowie von Leder, Lederwaren und Schuhen fiel der Index. Die Maschinenbauer bleiben pessimistisch gestimmt. Der Index blieb negativ, stieg aber auf minus 12 Punkte, von minus 25 im Juni.

Auch die Metallerzeuger und -bearbeiter bleiben zurückhaltend. Der entsprechende Index stieg im Juli auf minus neun Punkte, nach minus 22 im Juni. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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