Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Corona-Krise >

Nach Corona-Einbruch: Deutsche Exporte legen deutlich zu

Nach Corona-Einbruch  

Deutsche Exporte legen deutlich zu

07.08.2020, 09:13 Uhr | mak, dpa

Nach Corona-Einbruch: Deutsche Exporte legen deutlich zu. Ein Containerschiff (Symbolbild): Die deutschen Exporte erholen sich. (Quelle: imago images/imagebroker)

Ein Containerschiff (Symbolbild): Die deutschen Exporte erholen sich. (Quelle: imagebroker/imago images)

In der Corona-Krise gingen die deutschen Ausfuhren in historischen Maße zurück – die Erholung fällt nun umso stärker aus. Doch die Exportrückgänge sind insgesamt immer noch gravierend.

Der deutsche Außenhandel hat sich im Juni weiter von dem Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Exporte legten im Monatsvergleich um 14,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Importe erhöhten sich gegenüber Mai um 7,0 Prozent.

Im April waren die Ausfuhren in historischem Ausmaße gefallen – um 31,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die jetzige Verbesserung beim Export fiel in etwa wie erwartet aus, bei den Importen blieb sie allerdings hinter den Erwartungen zurück.

Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Rückgänge mit 9,4 Prozent (Exporte) und 10,0 Prozent (Importe) nach wie vor sehr hoch. Das zeigt, wie stark der Außenhandel weiter unter der Corona-Krise leidet.

Exporte in die USA brechen ein

Beim Export gibt es sehr starke Unterschiede bei den Handelspartnern. So ging der Export in die USA stark zurück – gegenüber Juni 2019 um 20,7 Prozent. Deutschland exportierte nur noch Waren im Wert von 7,3 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten.

Anders sieht es beim Handelspartner China aus: Der Export dorthin stieg an – um 15,4 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Von dort kamen auch die meisten Importe nach Deutschland: China führte im Juni Waren im Wert von 9,7 Milliarden Euro nach Deutschland ein. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: